Großglockner Hochalpenstraße mit Blick auf Fuscher Törl
ORF.at/Georg Hummer
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Urlaub mit Radio Salzburg

Großglockner Hochalpenstraße

36 Kehren, 48 Kilometer, 85 Jahre alt und bis zu 2.500 Meter hoch: die Großglockner Hochalpenstraße im Nationalpark Hohe Tauern. Zahlreiche Dreitausender sieht man rundherum und am Ende dann ihn: den Großglockner. Marina Schlager hat sich auf den Weg in den Pinzgau gemacht.

Die insgesamt 48 Kilometer lange Passstraße führt mit 36 Kehren tief hinein ins Zentrum des größten Nationalparks Österreichs. Der Nationalpark Hohe Tauern erstreckt sich mit insgesamt 1.800 Quadratkilometern auf die Bundesländer Salzburg, Tirol und Kärnten. Früher nur geübten Bergsteigern vorbehalten, ist seit der Eröffnung 1935 die Hochalpenstraße ein Erlebnis für Groß und Klein.

Vieles hat sich seither verändert. Die Straße wurde breiter und sicherer. Es gibt Ausstellungen am Berg und man kann Museen besuchen. Besucherzentren und Infostellen rücken die vielfältige Bergwelt mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt in den Mittelpunkt.

Sendungshinweis

„Guten Morgen Salzburg“ und „Ihr Vormittag“, 26.7.2021

Gestartet wird in Fusch-Ferleiten, dort passiert man die Mautstelle. Der höchste Punkt der Straße ist die Edelweißspitze, sie liegt auf knapp über 2.500 Meter. Zahlreiche Dreitausender sieht man von oben, der Größte von allen ist nicht zu übersehen: der Großglockner. Mit 3.798 Metern überragt der markante Berg die gesamte Region und ist gleichzeitig der höchste Gipfel der Republik.

Fotostrecke mit 4 Bildern

Großglockner Hochalpenstraße mit Blick Richtung Mankeiwirt
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Großglockner Hochalpenstraße mit Blick Richtung Mankeiwirt
Großglockner Hochalpenstraße mit Blick zur Edelweißspitze
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Großglockner Hochalpenstraße mit Blick zur Edelweißspitze
Murmeltiere beim Mankeiwirt auf der Großglockner Hochalpenstraße
ORF
Murmeltiere beim Mankeiwirt auf der Großglockner Hochalpenstraße
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Flugbild: Gerald Lehner
Der Großglockner

Challenge auf zwei Rädern

Viele machen sich auch mit ihren Rädern auf den Weg hinauf. Mit oder ohne Motor ausgestattet, sollte man aber schon sehr zeitig in der Früh starten. Benötigt werden auch gute Kondition und mentale Stärke. Am Fuschertörl ist für die Radler das Ziel erreicht. Von dort sieht man ihn, den Glockner – und kann sich stolz als „Glocknerkönigin“ oder „Glocknerkönig“ fühlen.