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MENTALTIPP

Stärken Sie das Namensgedächtnis

Viele kennt die peinliche Situation: Man trifft jemanden zum ersten Mal und nach nur fünf Minuten hat man den Namen schon wieder vergessen. Oder man weiß nach Jahren nicht mehr, wie frühere Freunde bzw. Bekannte genau hießen. ORF-Mentalexperte Manuel Horeth hat einige Tipps, wie das in Zukunft wieder besser laufen kann.

Manuel Horeth
Francois Maritz
Manuel Horeth

Sendungshinweis: „Guten Morgen Salzburg“, 24.8.2020

In vielen Momenten des Lebens muss man sich in kurzer Zeit neue Namen merken. Und oft entscheidet diese Kleinigkeit über einen positiven Eindruck, der bleiben soll. Ein gutes Namensgedächtnis ist eine Frage des Trainings.

Tipp 1: Wiederholungstaktik

Wenn Sie jemanden kennenlernen, dann wiederholen Sie den Namen der Person ganz nebenbei öfter mal im Gespräch, dass Ihnen der Klang immer vertrauter wird. Dadurch wird der Name viel stärker im Gedächtnis abgespeichert und kann leichter abgerufen werden.

Tipp 2: Prominenz-Effekt

Behandeln Sie neue Gesprächspartner wie wichtige Prominente, und stellen Sie interessierte Fragen über die Person und deren Leben. Unser Gehirn hat die Eigenschaft wichtige Informationen zu speichern und Unwichtiges zu ignorieren. Machen Sie jede Bekanntschaft zu einer wichtigen Person – dann erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit, sich den Namen ebenso schnell zu merken.

Tipp 3: Bilder-Technik

Unser Gehirn arbeitet in erster Linie in Bildern. Der Trick, sich Namen besser einzuprägen, ist es, den Namen mit einem konkreten Bild zu verknüpfen. Je auffälliger und lustiger das Bild zum Namen ist, desto stärker wird es in Ihrem Gedächtnis abgespeichert. Man nennt das auch „Eselsbrücke“. Also Sie wissen, was zu tun ist, wenn Sie beispielweise eine Frau Fux kennenlernen.