Michael und Brunhilde Fanninger
Christine Mooslechner
Christine Mooslechner
Über d’Alma

Müllnerbauerhütte ist unser Herzstück

Ein Geheimtipp ist die Wanderung durch das Twenger Lantschfeld im Lungau. Bei der Ankunft auf der Müllnerbauerhütte bezaubert nicht nur der Blick in die Hohen Tauern, sondern auch die mit viel Herzblut geschmückte Almhütte. Caroline Koller hat sich dahin auf den Weg gemacht.

Der ruhige Waldweg entlang des rauschenden Twenger Lantschfeldbaches eröffnet nach rund sieben Kilometern ein weitläufiges Almgebiet. 1300 ha groß ist die Gemeinschaftsalm von 13 Almbauern. Die einzig bewirtschafteten Hütten sind die Genossenschaftsalm und die höchstgelegene Müllnerbauerhütte auf 1.660 Metern.

Unser Ziel

Bei der Ankunft auf der urigen Hütte bezaubert nicht nur der Blick in die hohe Bergwelt der Tauern rundum sondern auch die mit viel Herzblut geschmückte und sehr gemütliche Almhütte.

Fotostrecke mit 5 Bildern

Die Müllnerbauerhütte in Tweng
Christine Mooslechner
Die Müllnerbaueralm in Tweng
Müllnerbauerhütter vor beeindruckender Bergkulisse
Christine Mooslechner
Vor beeindruckender Bergkulisse: die Müllerbaueralm in Tweng
Michael und Brunhilde Fanninger
Christine Mooslechner
Michael und Brunhilde Fanninger auf ihrer Alm
Michael und Brunhilde Fanninger mit der prämierten Almbutter
Christine Mooslechner
Die Fanningers mit ihrer prämierten Almbutter
Brunhilde Fanninger beim Brotbacken
Christine Mooslechner
Brunhilde Fanninger beim Brot backen

Brunhilde und Michael Fanninger, die Müllnerbauersleute aus Unternberg verbringen drei Monate auf der Alm. Sie siedeln mit ihrem ganzen Vieh, elf Pinzgauer Kühen, 20 Stück Jungvieh, Hühnern und Schweinen auf die hochgelegen Alm.

Caroline Gappmayr-Koller
ORF/wildbild
Caroline Koller

Sendungshinweis

„Über d’Alma“ am 2.8.2020, 6.00 bis 8.00 Uhr

Brunhilde verarbeitet die gesamte Milch direkt vor Ort und kann so die Wanderer und Almgeher mit ihren eigenen Almprodukten verwöhnen. Ihre Almbutter ist mehrfach prämiert, der Lungauer Almkäse ein würziges Schmankerl und auf der Brettljause gibt es den eigenen Speck und köstliche Wurst. Sogar das Brot bäckt Brunhilde in ihrem geliebten Holzofen auf der Alm. Zum krönenden Abschluß kann man sich das köstliche Lungauer Rahmkoch von Brunhilde auf der Zunge zergehen lassen.

Mit Herz und Leidenschaft

Es gibt aber noch viel mehr „Herzen“ auf der Müllnerbauerhütte. Almbauer Michael betreut das Vieh und ist nebenbei ein echter Holzkünstler. Er schnitzt und gestaltet in verschiedensten Varianten Dekorationsstücke aus Holz – vor allem auch Herzen.

„Herzstücke“ wohin das Auge blickt

Die vielen Holz-Herz-Ketten aus Zirbenholz verbreiten besonders heimelige Atmosphäre. Das muss man sich anschauen und spüren.

Auf der Wanderung zur Müllnerbauernhütte
Christine Mooslechner
Auf dem Weg zur Müllnerbauernhütte

Anreise und Wegbeschreibung

Von Salzburg aus über Obertauern auf der B99 bis Tweng. Bei der tauernseitigen Ortstafel von Tweng zweigt die Straße rechts über eine Brücke ab ins Twenger Lantschfeld. Der Ausgangspunkt für die Wanderung ist beim Holzlagerplatz. Dort kann das Auto geparkt werden.

Zwei Stunden dauert die Wanderung von Tweng bis zur Müllnerbauenhütte auf einer schönen Forststraße. Der Weg führt anfangs entlang des Twenger Lantschfeldbaches und wird nach rund sieben Kilometer etwas steiler, bis man die Müllnerbauerhütte erreicht.

Die Almhütte ist auch mit dem Auto erreichbar: Der Schlüssel für den Schranken kann beim Gemeindeamt Tweng oder am Wochenende beim Twengerhof abgeholt werden. Die Schranken-Gebühr für Schlüssel betragen sieben Euro.

Informationen zur Müllnerbauerhütte:

Brunhilde und Michael Fanninger – Telefon: 0650-2503164