Festspielpräsidentin
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Festspiele & CoV: Rabl-Stadler im Cafe

Hier können Sie diese Sendung nachhören: Helga Rabl-Stadler weist immer wieder auf die Wichtigkeit von Festspielen hin – auch in der CoV-Krise. Über ihre Hartnäckigkeit, Vertragsverlängerung und persönliche Gefühle hat sie am Sonntag im Radio Salzburg Cafe erzählt.

Auch wenn das Festpielprogramm reduziert ist, und die Festpiele heuer erst am 1. August beginnen, ist im Festspielbezirk schon der Festspielmodus angelaufen. Die Jedermannbühne wird aufgebaut, die Probenarbeit beginnt, alles unter besonderen Sicherheitsmaßnahmen. So wie die Künstler und Bühnenmitarbeiter unterzog sich auch die Präsidentin bereits einem Covid-19-Test. Eine Routinemaßnahme, die während des Sommers regelmäßig wiederholt werden wird.

Mit Maske als Vorbild

Helga Rabl-Stadler trägt durchgehend den Nasen-Mundschutz. Zur eigenen Sicherheit und als Vorbildwirkung. Sie ist sich der Verantwortung und auch der Bürde bewusst. Der Plan für die Festpiele steht, aber es kann sich auf Grund der Situation immer noch was ändern.

Haus in der Toskana muss warten

Ihr ursprünglicher Plan, sich nach ihrem letzten Festspielsommer in ein gemietetes Haus in der Toskana zurückzuziehen, muss nun warten.

FEstspielpräsidentin
Bernhard Müller
Rabl-Stadler vor ihrem Porträt

„Jetzt erst recht“ – zieht sich durch die Festspielgeschichte

Mit ausschlaggebend für die neuerliche Vertragsverlängerung war für die Präsidentin auch das Gefühl, den Gründervätern der Festspiele verpflichtet zu sein. Obwohl 1920 eine unruhige Zeit war, die finanziellen Mittel für Festspiele gar nicht und auch kein Festspielhaus vorhanden war, haben Max Reinhardt und Hugo von Hofmannsthal ihre Festspiele durchgesetzt.

Abstandsregeln statt Feste und Empfänge

Sendungshinweis:
Radio Salzburg Cafe, vom 5. Juli von 8.00 – 10.00 Uhr

Gabi Kerschbaumer
Doris Wild
Moderatorin Gabi Kerschbaumer

Anders als heute, ging es 1920 bei der Gründung der Salzburger Festpiele auch um ein großes Miteinander, um Zugehörigkeit und Begegnungen. Genau das wird heuer, im Jahr von Covid-19, nicht möglich sein. Sämtliche Empfänge, Feste und Premierenfeiern sind weitgehend gestrichen.

Im Radio Salzburg Cafe erzählte die Festspielpräsidentin über Risiko und Verpflichtung, über Angst, Mut und Stigmatisierung, und warum sie empfänglich für Gedichte von Bertold Brecht ist.

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