EU-Gipfel ist Großereignis für Flughafen

Die Tage rund um den EU-Gipfel kommende Woche in Salzburg sind für den Salzburger Flughafen „Großkampftage“. Seit Monaten bereiten sich die Verantwortlichen darauf vor, damit alles ohne Turbulenzen über die Bühne geht.

Flughafen Airport Salzburg

Gerald Lehner

Anflug auf Piste 15 von Norden her, von wo die meisten Regierungsmaschinen einfliegen werden. Nur hier gibt es auch ein automatisches Landesystem

Mit verschärften Sicherheitskontrollen und Sperrzonen im österreichischen Luftraum wird auch der Salzburger Flughafen nächste Woche zum Hochsicherheitsbereich. Mittwochvormittag werden die 28 Staats- und Regierungschefs - und Regierungschefs in Salzburg eintreffen. „Wir haben hier sowieso einen abgesperrten Bereich, in den keine Person kommt, außer er oder sie ist sicherheitskontrolliert. Wir können den Bereich auf Grund der Tatsache, dass wir auch eine Overflow-Area haben, das Amadeus- Terminal-2, können wir die Staatschefs auch sehr gut vom normalen Flugverkehr separieren“, sagte Alexander Klaus, Sprecher des Salzburger Flughafens.

Der Flughafenbetrieb soll möglichst reibungslos ablaufen. Wartezeiten werden aber entstehen.

Die Tage rund um den EU-Gipfel kommende Woche in Salzburg sind für den Salzburger Flughafen „Großkampftage“.

Regierungsmaschinen in andere Länder aufgeteilt

Seit Monaten bereiten sich die Mitarbeiter am Salzburg Airport auf den großen Staatsbesuch vor, dabei geht es zum Beispiel auch um Parkplätze für die Flugzeuge der Regierungschefs. Nicht alle Maschinen können während des Gipfeltreffens auf den Abstellflächen des Salzburger Flughafens bleiben.
Ein Teil muss auf die benachbarten Flughäfen Linz und Innsbruck aufgeteilt werden.

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Unmittelbar nach ihrer Ankunft in Salzburg fahren die Staatsgäste in Richtung Innenstadt. Für alle Schaulustigen gibt es keine Möglichkeit für Schnappschüsse von Regierungschefs am Flughafen. „Die Dachterrasse ist aus Sicherheitsgründen gesperrt. Da würde ich jedem Interessierten raten, in die Stadt zu gehen, um die Politiker dort zu sehen“, sagte Klaus.

1.750 Polizisten und 850 Soldaten im Einsatz

Auch das Bundesheer sichert kommende Woche verstärkt den Luftraum über und rund um Salzburg. Mehr als 850 SoldatInnen, 24 Militärluftfahrzeuge, darunter zwölf Flächenflugzeuge und zwölf Hubschrauber überwachen das Land.

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