Rund 80 Polizeieinsätze bei Electric-Love-Festival

Ohne nennenswerte Zwischenfälle aber dafür mit zahlreichen Anzeigen ist am Wochenende das Electric-Love-Festival am Salzburgring zu Ende gegangen. Die meisten Anzeigen gab es laut Polizei wegen Drogen-, Eigentums- und Gewaltdelikten.

Am Montagvormittag präsentierte die Salzburger Polizei ihre Einsatzbilanz des viertägigen Electric-Love-Festivals am Salzburgring. Rund 80 Einsätze hat die Polizei insgesamt während des ganzen Festivals über registriert. Gemessen an den knapp 50 000 Besuchern pro Tag ist etwas mehr als ein halbes Promille der Zuschauer strafrechtlich auffällig geworden.

Großteil der Anzeigen wegen Drogenbesitzes

Die Bandbreite der Delikte war groß: vom Besitz verbotener Waffen bis zum Drogenhandel reichen die Anzeigen. Diebstähle, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen gehörten ebenfalls dazu. Der Großteil der Strafdelikte hatte mit Drogen zu tun, allein 30 Anzeigen wurden wegen Drogenbesitzes erstattet

Dabei fanden die Ermittler in den meisten Fällen Haschisch, Marihuana, Aufputschmittel wie Amphetamine, Kokain, Ecstasy oder halluzinogene Drogen wie LSD. Wegen Drogenhandels gab es dagegen nur eine Anzeige. Gegen den Verdächtigen ermittelt die Staatsanwaltschaft Salzburg.

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