Gans an Aludose „gefesselt“

Seit fast zwei Wochen gibt es am Leopoldskroner Weiher in der Stadt Salzburg nur ein Gesprächsthema - eine Graugans, in deren Schnabel sich eine Aludose verkeilt hat. Das Tier kann die Dose nicht mehr abschütteln und auch nicht mehr normal fressen.

Die Gans ist bereits stark geschwächt. Tierärzte, Berufsfeuerwehr und auch der Zoo Hellbrunn haben bereits etliche Male versucht, die Gans einzufangen - allerdings ohne Erfolg. Täglich kommen Leute nur wegen der Gans zum Weiher. Im Zoo spricht man gar schon von einem regelrechten Ganstourismus. Die Schaulustigen machen Fotos und Videos - frei nach dem Motto: „Gemma Gans schauen.“

Gans mit verkeilter Dose
ORF
Die Gans kann die Aludose nicht mehr abschütteln

Tierärzte fordern die Spaziergänger auf, die Gans keinesfalls zu füttern und in Ruhe zu lassen. Das Tier sei bereits genug gestresst. Es reagiert verstört, flüchtet immer wieder und fliegt davon. Zwischen den Tierschützern ist indes offenbar schon ein richtiger Wettkampf entstanden, wer die Gans als Erstes retten kann.

Betäubung keine Lösung

Eine Betäubung der Gans ist keine Lösung: Bis die Narkose wirkt, würde das Tier davonfliegen und während der Flucht durch die Narkosewirkung abstürzen. Im Zoo Hellbrunn hofft man aber, die Gans in den nächsten Tagen einfangen zu können.

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