Pünktchen, Duke oder Blue Crop

Sie zählen zu den Senkrechtstartern im Beerengarten: die Heidelbeeren. Im Frühsommer, meist rund um den Ferienbeginn, startet die Ernte dieser sogenannten Kulturheidelbeere.

Sendungshinweis

„Salzburg heute“, 18.5.2017

Das besondere Kennzeichen der Kulturheidelbeere ist das grüne Fruchtfleisch. Der Geschmack ist genial, so Biogärnter Karl Ploberger. Das wichtigste für diese Heidelbeeren ist ein saures Beet! Das heißt, dass die Erde kalkfrei sein muss.

Heidelbeerpflanzen

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Heidelbeerpflanze

Idealerweise pflanzt man Heidelbeeren in ein kleines Hochbeet, in das zuerst Gehölzschnitt, dann Rindenhumus, Torf oder Torfersatzstoffe und/oder Rhododendrenerde gefüllt wird. Gedüngt wird ausschließlich mit organischem Moorbeetdünger – und das jährlich.

Für eine möglichst große Ernte werden immer zwei Pflanzen einer Sorte gesetzt, denn das fördert die Befruchtung. Es gibt frühe, mittlere und spät reifende Sorten.

Schon beim Pflanzen sollte man sich überlegen, wie man ein Vogelschutznetz anbringen kann, denn die Amseln lieben die saftigen Früchte. Schnitt ist nicht vordringlich, herausschneiden sollte man nur ganz alte Äste.

Heidelbeeren im Trend

Sie heißen Pünktchen, Duke oder Blue Crop. Ihr Fruchtfleisch ist grün, der Geschmack phänomenal. Die Heidelbeere boomt auf den Terrassen.

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