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STADT SALZBURG |
04.09.2009 |
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54-Jähriger lag halbes Jahr tot vor Fernseher
Sechs Monate dürfte ein 54-Jähriger in Salzburg-Taxham vor laufendem Fernseher tot in seiner Wohnung gelegen sein. Die Hausverwaltung wunderte sich, dass der Mieter länger nichts mehr von sich hören ließ, und verständigte die Polizei.
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"Offensichtlich ist der Mann damals bereits im März verstorben." |
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Post stapelte sich vor Wohnungstür
Ein halbes Jahr lang dürfte der 54-jährige Pensionist in einem Wohnblock am Graf-Zeppelin-Platz von niemandem vermisst worden sein. Der Hausverwaltung sei das nun seltsam vorgekommen, sie habe schließlich den Notruf alarmiert, sagte Rudolf Feichtinger von der Polizei.
"Es waren dann typische Zeichen, etwa dass sich Zeitungen und Post vor der Wohnungstür schon gestapelt haben. Es wurde dann die Wohnungstüre geöffnet. Die Leiche selbst ist im Wohnzimmer auf dem Sofa gelegen, der Fernseher war noch eingeschaltet. Offensichtlich ist der Mann damals bereits im März verstorben", schilderte Feichtinger.
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84-Jährige eineinhalb Jahre tot in Wohnung
Erst Mitte August war in Salzburg-Gnigl eine 84-Jährige eineinhalb Jahre nach ihrem Tod in ihrer Wohnung gefunden worden.
"Das ist für Salzburg schon eher untypisch. Es kommt aber immer wieder vor, dass mehrere Tage oder vielleicht Wochen eine Leiche in einer Wohnung liegt. Es sind meist Mehrparteienhäuser, wo auch eine starke Fluktuation ist, die Mieter schnell wechseln und einfach kein starker sozialer Kontakt aufgebaut wird", so der Polizeibeamte.
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"Bei älteren, alleinstehenden Menschen wäre es ratsam, dass Angehörige regelmäßig Kontakt halten." |
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"Mit Hausmeister Rücksprache halten"
Feichtinger rief zu mehr Aufmerksamkeit auf: "Wenn sich Post bereits vor der Wohnungstüre stapelt, sollte man schon zumindest mit anderen Nachbarn Rücksprache halten oder mit dem Hausmeister, ob hier der Grund der Abwesenheit bekannt ist. Wenn man auch nur den geringsten Verdacht hat, sollte man schon die Polizei verständigen."
Dass alleinstehende Menschen monatelang tot in ihren Wohnungen liegen, ließe sich dabei leicht vermeiden, so der Kriminalist: "Wenn es ältere, alleinstehende Menschen sind, wäre es schon ratsam, dass Angehörige zumindest regelmäßig telefonischen Kontakt halten. Das wäre schon eine Absicherung, damit sich hier nicht solche Fälle ereignen."
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salzburg.ORF.at; 15.8.09
Mitarbeiter einer Wohnbaugesellschaft hatten im August eine 84-Jährige tot in ihrer Wohnung gefunden, die dort schon eineinhalb Jahren zuvor gestorben sein dürfte. Die Leiche war bereits völlig mumifiziert.
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Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden.
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