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Triebwagen der Pinzgauer Lokalbahn (Bild: ORF)
WIRTSCHAFT
Baubeginn für Pinzgaubahn bis Krimml
Im Oberpinzgau hat Dienstag der Wiederaufbau der Pinzgauer Lokalbahn von Mittersill bis Krimml begonnen. Das Hochwasser von 2005 hatte große Teile der Trasse weggerissen. Lange sah es so aus, als sei es das Ende.
Zwei Etappen von Mittersill bis Krimml
Die vom Betreiber Salzburg AG nun begonnene Erneuerung der Strecke erfolgt nun in zwei Etappen. Der erste Teil bis Bramberg soll bis Dezember fertig sein. Das zweite Baulos folgt bis kommenden Sommer. Dann sollen die Lokalbahngarnituren wieder bis Krimml fahren.

Insgesamt werden 32 Millionen Euro in den Wiederaufbau investiert. Ein Teil dieser Summe kommt von den Bundesbahnen, sozusagen als Mitgift für die Übernahme der Lokalbahn durch das Land Salzburg.
40.000 Betonschwellen zu verlegen
13 Millionen Euro ist den ÖBB die Trennung von der Pinzgaubahn wert. Dazu kommen zehn Millionen vom Bund, neun vom Land. Das macht in Summe 32 Millionen für 55 Kilometer neue Schienen und 40.000 Schwellen aus Beton.

Eine Bahn, die wie jetzt noch in Mittersill endet, das mache keinen Sinn, sagt Arno Gasteiner von der Salzburg AG, die die Pinzgaubahn im Auftrag des Landes Salzburg betreibt: "Die Fahrt bis Krimml ist wichtig, denn Mittersill ist nur der halbe Weg und damit ein Torso."
"Fahrt mit eurer Bahn"
Die Investition sei enorm, aber sie sei gerechtfertigt, sagt der Verkehrsreferent des Landes und LHstv. Wilfried Haslauer (ÖVP):

"Es ist ein Signal an die Region und Einladung an die Bevölkerung: Fahrt mit eurer Bahn, entlastet die Umwelt. Und wir sorgen dafür, dass Komfort und Pünktlichkeit passen. Es ist auch eine Einladung an die Wirtschaft, den Güterverkehr auf der Bahn abzuwickeln. Der Pinzgau insgesamt wird durch diese Infrastruktur attraktiver."
Sprecher des Beirates optimistisch
Entscheidend wird in Zukunft sein, dass die Pinzgauer selbst die Bahn wieder mehr nützen. Davon ist Johann Warter überzeugt, Bürgermeister von Piesendorf (ÖVP) und Sprecher des Beirates der Pinzgaubahn:

"Das Verständnis ist schon jetzt größer in der Bevölkerung als früher - in diesem einen Jahr, seit die Salzburger Lokalbahn der Betreiber ist. Es sitzen bereits wesentlich mehr Fahrgäste in den Zügen als früher. Man merkt die Verbesserungen."
Fahrgastzahlen in einem Jahr verdoppelt
Der neue Betreiber, die Salzburg AG, hat schon jetzt die Fahrgastzahlen der ÖBB in nur einem Jahr mehr als verdoppelt.

220.000 zählten die Bundesbahnen pro Jahr, heuer werden es schon 450.000 werden, heißt es bei der Salzburg AG und den von ihr betriebenen Salzburger Lokalbahnen.
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Ihre Meinung zu diesem Thema
hausmeister24, vor 168 Tagen, 3 Stunden, 23 Minuten
is des ah weinachtschertz bin dieslfahren in der heutiegen zeit
omega95, vor 168 Tagen, 6 Stunden, 37 Minuten
Im Gegensatz zu den "besserwissenden Nörglern" hier im Forum finde ich die Investitionen gut. Diese "Besserwisser" könnten ja ihre Vorschläge - falls sie überhaupt welche haben - bei der Salzburg AG vorbringen. Nur schimpfen bringt gar nichts, ist doch nur heiße Luft, sonst nichts.
ich
maexchen, vor 168 Tagen, 9 Stunden, 24 Minuten
wohne direkt neben der bahn, und sehe sie immer vorbeifahren.
bei 3 waggons sitzen max. einen handvoll leute drinnen....
die scheinen wohl zuviel geld zu haben?!?!?
PPPFFFFF einfach nur
kriegsrat, vor 168 Tagen, 5 Stunden, 3 Minuten
der blanke Wahnsinn......so wird das Geld zum Fenster rausgeschmissen. Wir reden hier von Millionen, aber die Salzburger habens ja;)
Sparparket
ygdrasil, vor 168 Tagen, 9 Stunden, 44 Minuten
aber für so einen Blödsinn ist genug Geld da.
Legt man das Verpulferte Geld aufdie Fahrgastzahlen um kann man wohl getrost jedem in den nächsten 10 Jahren eine Taxifahrt spendieren.
5020, vor 168 Tagen, 9 Stunden, 45 Minuten
Die Salzburg AG baut und die privaten Energie-Kunden der Salzburg AG bezahlen, so einfach ist das.
Ich verstehe bis heute nicht...
abcxyz, vor 168 Tagen, 10 Stunden
...warum man so viel Geld in eine Diesel-betriebene Schmalspurbahn investiert.

1. Für den Klimaschutz bringt es nichts, die Triebfahrzeuge sind die reinsten Dreckschleudern.
2. So eine Schmalspurbahn (760 mm) kann nie schneller als 70 km/h fahren. Damit ist der Bus schneller.
3. Die Haltestellen der Bahn sind zwar zahlreich, befinden sich aber oft weit von den Ortszentren und Wohngebieten entfernt. Wieder ein Vorteil für den Bus.
4. Die Schmalspur ist ein lästiges Hindernis für den Güterverkehr. Das bedeutet einen großen Zeitverlust und viel Aufwand in Zell am See, wo es zur Normalspur übergeht. Welche Firma will sich das antun, außer vielleicht zu PR-Zwecken?
5. Die Bahn wird im Endausbau nicht einmal bis zu den Krimmler Wasserfällen geführt, der touristischen Hauptattraktion in der Gegend.

Entweder man baut sie zur elektrifizierten Normalspur um oder man lässt es ganz einfach sein. Diese enormen Geldmittel könnte man wo anders gut gebrauchen. Ins Gasteinertal oder nach Radstadt fahren zB. keine Regionalzüge mehr, nur mehr Busse, und darum scheint sich auch keine Sau zu kümmern, aber hauptsache wir retten diese Bummelbahn.
Pinzaubahn
mir234, vor 168 Tagen, 10 Stunden, 46 Minuten
gleich mal ein fetter Rechtschreiber im Titel :)
Das ist kein Rechtschreib-
denkerin, vor 168 Tagen, 10 Stunden, 23 Minuten
sondern ein Flüchtigkeitsfehler.
alainprost, vor 168 Tagen, 10 Stunden, 51 Minuten
Zu ÖBB-Zeiten waren es 700.000 Fahrgäste. Bei der Salzburg AG sind es 450.000. Das ist keine Verdoppelung, sondern fast 40 Prozent weniger.

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/395027/index.do
Fahrgastzahlen verdoppelt?
robertjosef, vor 168 Tagen, 10 Stunden, 55 Minuten
Es gab schon mal 720.000 ohne diesen großartigen finanziellen Hintergrund.
Geld ist für jeden Unsinn da!
pinzpatriot, vor 168 Tagen, 11 Stunden, 1 Minute
Eine Bahn, die der Wind umbläst (Unfall vor einiger Zeit), die veraltete Strukturen hat (Unglück Zusammenstoß zweier Garnituren, weil Lokführer mit Handy nicht erreichbar war) und wo auf einer dzt. Streckenlänge von 30 km alle zwei Monate irgendein Unfall passiert (siehe Tod des Rollstuhlfahrers vor einer Woche) muß unbedingt weiter existieren:

Anregung:
Rauchzeichen statt Handy..... ist noch nostalgischer und erweckt noch mehr den Charakter eines Abenteuers, was die Fahrt mit der Pinzgerbahn aufgrund der Wahnsinnsgeschwindigkeit immer ist.
Noch mehr unbeschränkte und unsichere Bahnübergänge, wo man bei jedem einzelnen darauf wartet, bis was passiert und dann eine Über- Unter- oder Irgendwoführung macht.
Steigerung der Unfallhäufigkeit um billig über die internationalen Medien bekannter zu werden und die Zahlen zu verbessern.
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