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GESUNDHEIT |
30.11.2008 |
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Warnung vor Energiesparlampen
Energiesparlampen sollten nicht bedenkenlos eingesetzt werden, rät der Salzburger Umweltmediziner Gerd Oberfeld. Sie erzeugen elektrische Felder, die bei fünf Prozent der Menschen Kopfweh oder Schwindel auslösen.
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Nicht zu nahe an Hochfrequenzstrahlung
Deshalb sollte genau überlegt werden, ob und wo man energiesparende Lampen im Haus einsetzt, sagt Oberfeld. Energiesparen ist in. Mit Energiesparlampen kann jedermann auf einfache Weise etwas tun, um den Stromverbrauch ein bisschen zu senken.
Doch solle man genau überlegen, bevor man eine solche Lampe in die Fassung schraubt, rät der Umweltmediziner Gerd Oberfeld: "Diese Lampen sind Hochfrequenzstrahler. Es gibt dazu eine ganze Fülle von Rückmeldungen aus der Bevölkerung. Man sieht, dass Energiesparlampen von vielen Personen im Nahbereich von ein bis zwei Metern Distanz schlecht vertragen werden. Es gibt Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsprobleme."
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"Klassische Glühbirnen nicht schlecht"
Nach Oberfelds Schätzungen sind fünf Prozent der Menschen empfindlich auf hochfrequente elektromagnetische Felder, wie sie zum Beispiel von Handys oder Energiesparlampen erzeugt werden:
"Im Sinn der Vorsorge, sollte man sich gut überlegen, ob man sich eine solche Lampe ins Büro stellt, ob man eine Energiesparlampe in die Wohnzimmerleuchte einschraubt. Auch hier sind über Tischen die Distanzen auch eher gering."
Wer bei der Beleuchtung zu Hause Strom sparen will, sollte statt Energiesparlampen lieber andere Mittel einsetzen, rät der Umweltmediziner: "Mit Bewegungsmeldern kann man die Brenndauer entsprechend reduzieren. Außerdem kann man mit normalen Birnen geringerer Leistung arbeiten. Es gibt aber auch neuerdings Birnen, die einen Doppelglaskolben haben. Der führt zu einer Energie-Einsparung von 30 Prozent gegenüber normalen Glühbirnen. Da gibt es auch den Vorteil einer längeren Brenndauer."
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Beleuchtung nicht größter Energiefresser
Dass die Beleuchtung nicht der größte Energiefresser im Haushalt ist, bestätigen auch die Energieberater des Landes. Der Strom für das Licht macht normalerweise nur rund ein Zehntel des gesamten Verbrauchs aus.
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