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Panzl |
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PONGAU |
20.03.2007 |
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Ein Toter bei Lawinensprengung
Auf dem Fulseck bei Dorfgastein (Pongau) ist Dienstagvormittag Markus Panzl, Pistenchef der örtlichen Bergbahnen, bei einer Lawinensprengung getötet worden. Die Ladung dürfte zu früh explodiert sein.
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Bei Vorbereitungen zur Sicherung
Tiefe Betroffenheit herrscht bei den Mitarbeitern der Dorfgasteiner Bergbahnen. Der 40-jährige Pistenchef der Bergbahnen galt als besonnen und erfahren, sagte Rudolf Egger von der Liftgesellschaft.
"Er war tagtäglich unterwegs", schildert Egger, "in der Früh noch frisch und munter. Und jetzt diese Tragik."
Der Mann hatte auf dem Fulseck die Sicherung von lawinengefährdeten Hängen vorbereitet. Dazu hatte der Sprengmeister auch speziellen Lawinensprengstoff bei sich. Der viele Neuschnee sollte an gefährlichen Stellen abgesprengt werden, um die Pisten zu sichern.
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 Unfallstelle
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Keine weiteren Verletzten
"Es hat ja große Neuschneemengen gegeben - so zirka einen Dreiviertelmeter im Bereich Fulseck auf der Skischaukel Dorfgastein-Großarltal", sagt Egger, "bei den Sicherungsarbeiten sind Sprengungen erfoderlich. Da ist eine Sprengladung vorzeitig losgegangen."
Die anderen acht Mitglieder der Lawinenkommission blieben unverletzt, betonte Bergbahnen-Vorstand Egger.
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 Unfallopfer Markus "Max" Panzl. Archivbilder: Skischaukel Dorfgastein-Großarl/ORF.
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Lange Erfahrung
Panzl habe langjährige Erfahrung bei Lawinensprengungen gehabt. Er sei auch immer wieder auf Fortbildungen gewesen, betont Egger. "Er war beim letzten Sprengkurs - auch zusammen mit der Katastrophenabteilung der Landesregierung. Er hat so etwas schon zigmal gemacht."
Dass der 40-Jährige jetzt bei dem Unfall starb, ist für den Bergbahnen-Chef "unglaublich. Man muss jetzt ermitteln, warum so etwas möglich ist."
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Ermittler sollen Ursache klären
Alpinpolizisten, Tatortbeamte und Sprengstoffursachenermittler sind an Ort und Stelle, um zu klären, ob menschliches Versagen oder eine technische Ursache vorliegt, betont Albert Struber vom Landeskriminalamt: "Wir wollen rekonstruieren, warum es zu dieser Katastrophe kam."
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Firmengebäude schwarz beflaggt
Das Firmengebäude der Dorfgasteiner Bergbahnen ist schwarz beflaggt. Der Liftbetrieb bleibt im Unfallbereich am Dienstag eingestellt.
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salzburg.ORF.at; 20.3.07
Seit Montagfrüh schneit es im Süden Salzburgs: Bis zu 90 Zentimeter Neuschnee wurden am Alpenhauptkamm gemessen, im Lungau waren es 50 bis 60 Zentimeter. Die Lawinengefahr ist hoch (Stufe vier).
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20.3. 2007
Die 19-Jährige, die Dienstagfrüh bei einem Frontalzusammenstoß schwerst verletzt wurde, ist in der Uni-Klinik Innsbruck gestorben. Ihr Wagen war auf schneeglatter Fahrbahn bei Weißbach (Pinzgau) frontal gegen einen Pkw gestoßen.
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Zu diesem tragischen Ereignis kann nicht gepostet werden.
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