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EMPÖRUNG IN VIGAUN |
28.02.2007 |
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Gruppensex-Party behördlich untersagt
In Bad Vigaun (Tennengau) hat der Bürgermeister die Eröffnungsveranstaltung eines Swingerclubs untersagt. Dafür war öffentlich mit Gratis-Teilnahme beim "Weltrekordversuch im Gang-Bang" geworben worden, einer Form von Gruppensex.
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"Weltrekordversuch" öffentlich beworben
Am kommenden Freitag, 2. März, hätte der neue Swingerclub in Vigaun mit einem Knalleffekt eröffnet werden sollen. Nach Ansicht von Gemeindepolitikern gefährde jedoch die öffentliche Ankündigung dieses "Weltrekordversuches im Gang-Bang" die öffentliche Sittlichkeit. Deshalb wurde die Party nun von Bürgermeister Raimund Egger (ÖVP) untersagt.
In den letzten Tagen war für die Eröffnungsveranstaltung im Gemeindegebiet auch mit Plakaten geworben worden, was für Empörung unter Bürgern und Lokalpolitikern sorgte.
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Was ist ein "Gang-Bang"?
Bei einem "Gang-Bang" übt ein mehr oder weniger großer Teilnehmerkreis von Männern den Geschlechtsverkehr mit einer einzigen Frau (oder wenigen Frauen) aus. Das geschieht zum Teil über längere Zeit und freiwillig bei allen Teilnehmern.
Für besondere Empörung bei Vigauner Gegnern des Swingerclubs sorgt die Tatsache, dass der Teilnehmerkreis bei der sexuellen Aktion am kommenden Freitag offenbar so groß werden sollte, dass ein neuer "Weltrekord" erzielt wird.
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Was ist ein Swingerclub?
Definition laut Wikipedia: "Ein Swingerclub (Englisch: to swing - schwingen, hin- und herbewegen, von einem/einer zum anderen gehen) ist ein Ort, an dem sich Paare bzw. einzelne Männer und Frauen (Swinger) treffen, um Zärtlichkeiten auszutauschen oder Sex zu haben.
Man unterscheidet zwischen reinen Pärchenclubs, zu denen nur Paare Zutritt haben, und Swingerclubs, in denen auch einzelnen Damen oder Herren der Besuch erlaubt ist."
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Neureiter sieht Menschenrechte in Gefahr
Michael Neureiter, Vigauner Gemeindevertreter und Zweiter Präsident im Salzburger Landtag (ÖVP), befürchtet, dass mit solchen Veranstaltungen die Menschenwürde und die Menschenrechte verletzt würden.
Außerdem gebe es in unserer Gesellschaft eine breite Überzeugung, dass der Mensch "nicht zum Objekt gemacht werden darf".
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 Betreiber Hofer |
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Langer Rechtsstreit
Wie seit langem immer wieder ausführlich berichtet, hätte in dem Gebäude des neuen Swingerclubs ursprünglich ein Bordell eröffnet werden sollen. Wegen dieser Pläne des Betreibers gibt es seit Monaten einen heftigen Rechtsstreit mit der Gemeindepolitik. Diese wehrt sich vehement gegen ein Bordell.
Michael Hofer, Betreiber des Etablissements, entschloss sich daraufhin, einen Swingerclub einzurichten. Außerdem will er seinen Rechtsstreit fortsetzen und wegen des bisher von der Gemeinde verhinderten Bordells die Höchstrichter in Wien anrufen.
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salzburg.ORF.at; 19.2. 2007
Seit über einem Jahr tobt in Bad Vigaun (Tennengau) ein Streit um ein geplantes Bordell: Der Betreiber will bis zum Höchstgericht gehen, um eine Genehmigung zu bekommen. Unterdessen wird aus dem Streitobjekt ein Swingerclub.
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31.1. 2007
Der Streit um ein Bordell in Bad Vigaun (Tennengau) kommt jetzt wahrscheinlich vor das Verfassungsgericht: Die Betreiberin will gegen die Ablehnung des Landes beim Höchstgericht protestieren.
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