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TRAFIKANTEN-FORDERUNG |
07.01.2007 |
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"Tabaksteuer für Gesundheit verwenden"
Die Einnahmen aus der Tabaksteuer sollten nicht ins allgemeine Budget fließen, sondern für die Gesundheit reserviert werden. Das fordert Gerhard Roithmayer, Vertreter der Salzburger Trafikanten.
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"Der Raucher würde sich selbst finanzieren"
Das wäre ehrlicher, gerechter und würde den Ruf der Tabakbranche verbessern, betont Roithmayer "Wir verkaufen sicher keine Gesundheit. Wir verkaufen ein erlaubtes Produkt, wovon der Staat sehr gut profitiert - er kassiert bis zu 75 Prozent dieser Ware. Und wenn wir uns klar sind, dass wir damit rein das Budget finanzieren, gehen davon nur zehn Prozent in das Gesundheitswesen."
"Und das ist das Übel, das uns Trafikanten sehr traurig stimmt, weil man das falsch verwendet. Der Raucher würde sich in dem Fall selbst finanzieren."
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Milliarden-Einnahmen
In Österreich werden jährlich 17 Milliarden Zigaretten geraucht. Dadurch kassiert der Finanzminister rund 1,3 Milliarden Euro an Tabaksteuer im Jahr, dazu kommen geschätzte 400 Millionen Euro an Mehrwertsteuer aus dem Zigarettenverkauf.
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salzburg.ORF.at; 5.1.07
Auch durch immer weniger Raucherzonen in Lokalen, erschwerten Zugang zu Zigarettenautomaten oder steigende Zigarettenpreise seien Raucher von ihrem Laster "kaum abzubringen". Das merken die Trafikanten an ihren stabilen Umsätzen.
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