Gregor Bloeb: Arbeit in Salzburg wie Urlaub

Er sieht aus wie ein Tiroler Naturbursch - und steht heuer bei den Salzburger Festspielen als Widerling auf der Bühne: Gregor Bloeb. Im „Radio Salzburg Cafe“ am 13. August erzählt er, warum Arbeit in Salzburg für ihn wie Urlaub ist.

Sendungshinweis

„Radio Salzburg Cafe“, 13.8.2017

Bloeb ist im Wiener Burgtheater genauso daheim wie zu Beginn seiner Karriere in der Piefke-Saga von Felix Mitterer. In diesem Festspielsommer spielt der 49-jährige gebürtige Innsbrucker auf der Pernerinsel im Gerhard-Hauptmann-Stück „Rose Bernd“ den Arthur Streckmann. Diese männliche Hauptrolle ist ein Widerling und Vergewaltiger.

Gregor Bloeb bei den Salzburger Festspielen 2017

APA/Barbara Gindl

Gregor Bloeb spielt heuer in „Rose Bernd“ die Hauptrolle

Für Gregor Bloeb ist es die erste Zusammenarbeit mit Regisseurin Karin Henkel, die sich ihn für diese Rolle gewünscht hat. Eine besondere Herausforderung ist der schlesische Dialekt, in dem das Stück aufgeführt wird. Gregor Bloeb vergleicht das Schlesische mit dem Hochdeutschen – auch das musste er sich als Tiroler erst beibringen.

Das Stück von Gerhard Hauptmann zeigt eine Gesellschaft, die von Angst und Kontrolle diktiert wird. Gregor Bloeb sieht Parallelen zu heute. Als ehemals bekennender Linker weiß er heute nicht mehr so genau, was jetzt politisch links und rechts bedeutet. Seiner Meinung verschwinden die Grenzen immer mehr.

Gregor Bloeb mit Gabi Kerschbaumer

ORF

Im "Radio Salzburg Cafe mit Gabi Kerschbaumer plaudert Gregor Bloeb aus dem Nähkästchen

Viel Privates über den Schauspielstar

Warum die Arbeit in Salzburg für Gregor Bloeb wie Urlaub ist, wie er und seine Frau Nina Proll ihr Familienleben mit zwei kleinen Kindern managen, wie sein Bruder Tobias Moretti ihm immer wieder Energieschübe gibt und warum er manchmal gerne auf seinem Motorrad reißaus nimmt, darüber und über vieles mehr plaudert er mit Gabi Kerschbaumer im „Radio Salzburg Cafe“.

Mitschnitt des Interviews