Geheimtipp: Hochglocker bei St. Veit
Warme Temperaturen, ein buntes Farbenspiel und perfekte Aussicht in die Nähe und in die Ferne: So präsentieren sich im Herbst die Berge in mittleren Höhen im Land Salzburg. Das sind ideale Bedingungen zum Wandern.

Wolfgang Bauer
Gipfelbereich mit Tiefblick nach Schwarzach im Salzachtal
Die Tour auf den Hochglocker bei St. Veit ist darüber hinaus leicht zu machen. Nur 350 Höhenmeter sind bis zum Gipfel auf Forstwegen zu bewältigen.
Mehrere Varianten
Ein optimaler Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Kinderalm – einer ehemaligen Lungenheilanstalt für Kinder. Nun befindet sich hier das Kloster der Schwestern zu Bethlehem – auf einer Seehöhe von mehr als 1.200 Metern. In etwas mehr als einer Stunde erreicht man von da oben den höchsten Punkt des Berges. Auf dem Weg dorthin - sowie auf dem Gipfel selbst - befinden sich an Aussichtspunkten viele Bänke und Liegen aus Holz als Oasen der Ruhe und Entspannung.

Wolfgang Bauer
Ein anderer Weg führt vom Gasthof Hochrainberg Stub´n zunächst zwei Kilometer bis zu einem Bauernhof und dann auf einem etwas steileren Weg zum Gipfel. Ebenfalls möglich ist die Route von der Hubertuskapelle auf der Nordseite des Berges den Güterweg entlang bis zum Gipfel (schattig, eher im Sommer zu empfehlen).
Tolle Fernsicht seit Kyrill
Es waren Stürme wie Kyrill und Emma, die im Gipfelbereich des einst dicht bewaldeten Berges zahlreiche Bäume fällten und den Hochglocker zu einem äußerst lohnenden Aussichtsberg machten.

Wolfgang Bauer
Gosaukamm, Bischofsmütze und Dachstein am nordöstlichen Horizont
Man sieht von dort oben nun an klaren Tagen perfekt den Dachstein, das Tennegebirge, den Hochkönig, die Niederen und Hohen Tauern – von Gastein, Rauris bis zu Großglockner, Großem Wiesbachhorn und Hohem Tenn.

Wolfgang Bauer
Ferne Eisberge Glockner, Wiesbachhorn, Tenn
1.000 Höhenmeter von Schwarzach her
Wer Höhenmeter für Fußmuskulatur und Herztraining sammeln will, kann den Hochglocker auch von ganz unten - von der Gemeinde Schwarzach im Salzachtal her - besteigen. Da wären es über den Zustiegsweg nach St. Veit und bis zum Gipfel stolze 1.000 Höhenmeter.
Publiziert am 20.10.2012

