Spaziergang am Kapuzinerberg
Auf mehreren Wanderwegen kann man dort praktisch inmitten einer Großstadt, doch abseits vom Lärm, ruhige und erholsame Spaziergänge unternehmen und kann dabei mit etwas Glück Rehe, Dachse und sogar Gämsen beobachten.

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Die Franziskuspforte bildet den Ausgangspunkt für den Spaziergang über den Kapuzinerberg.
Geologisch betrachtet ein Teil der Kalkvoralpen
Geologisch betrachtet ist der Kapuzinerberg zusammen mit dem Gaisberg und dem Festungsberg ein Teil der Kalkvoralpen. Die steilen Nordabhänge des Berges stellen den nördlichen Alpenrand dar, der in Ost-West-Richtung durch die Landeshauptstadt zieht. Die Erhebungen nördlich der Stadt Salzburg gehören bereits zum Alpenvorland (Flyschzone).

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Blick vom Kapuzinerberg über die Altstadt zum Mönchsberg.
Millionen Jahre alt
Die Heraushebung der Kalkalpen aus dem früher bestehenden Meer vollzog sich vor etwa 60 Millionen Jahren. Seit 25 bis 30 Millionen Jahren nehmen die Kalkberge ihre heutige Position ein. Eine markante Ausgestaltung vor allem des Kapuzinerberges erfolgte in der letzten Eiszeit vor 12.000 bis 100.000 Jahren, als der Salzachgletscher den Berg formte.

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Der Kapuzinerberg bietet zahlreiche Wander- und Spaziermöglichkeiten.
Sendungshinweis
„Radio Salzburg Cafe“, 23.9.2012
Ein „Inselberg“
Nach dem Abschmelzen des Salzachgletschers ragten die beiden Kalkstöcke des Festungs- und des Kapuzinerberges wie zwei Inseln aus dem Salzburger See, der von Golling ins bayrische Tittmoning reichte und die Größe des heutigen Gardasees einnahm. Dieses „Insel-Gefühl“ kann man auch heute noch verspüren, wenn man aus der Hektik des Stadtzentrums in wenigen Minuten in den dichten Wald des Kapuzinerberges eintaucht.

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Mitten im Stadtgebiet bietet der Kapuzinerberg auch Spazierwege, auf denen man absolute Ruhe genießen kann.
1,5 Kilometer langer Hauptweg mit Schautafeln
Auf dem 1,5 Kilometer langen Hauptweg, dem Stefan-Zweig-Weg von der Franziskuspforte in der Linzergasse bis zum Franziskischlössl, sind mehrere Schautafeln angebracht, mit wichtigen Informationen über die Geologie, die Fauna und Flora des Kapuzinerberges.
Publiziert am 23.09.2012

