Suppan Alm bei Thomatal
Familie Prodinger vom Suppan-Gut in Mariapfarr bewirtschaftet die auf 1650 Metern Seehöhe gelegene Alm mit 38 Stück Fleckvieh, darunter 14 Milchkühen. Die Alm erstreckt sich über eine Fläche von ca. 81 Hektar und liegt herrlich gelegen auf der sogenannten „Feldseit´n“.

Philipp Meikl
Die Milch wird zum Teil ins Tal geliefert, ein großer Teil wird direkt auf der Alm verarbeitet.

Philipp Meikl
Maria Prodinger Vom Suppangut auf der Alm
Besonderheiten der Suppan Alm
Erbaut wurde die Hütte 1928, der Almstall folgte 1939. Seit 1983 gab es hier keine Milchwirtschaft mehr - umso erfreulicher ist es, dass sich die Almleute seit wenigen Jahren wiederum um Butter– und vielfältige Käseerzeugung kümmern. Maria legt ihr ganzes Können und ihr Herz in die Herstellung besonderer Lebensmittel, ihre Milchprodukte sind echte Köstlichkeiten
Josef und Maria Prodinger, die noch jungen „Altbauersleute“ vom Suppan Gut, sowie deren Hofnachfolger Leonhard haben den Wert der sommerlichen Almbewirtschaftung erkannt und auch dementsprechende Einrichtungen geschaffen. 2012 kamen zum Almbestand eine Milchkammer und ein zeitgemäßer Milchverarbeitungsraum hinzu - die Kühe werden in einem Durchtreibe-Melkstand gemolken.
Eine einzigartige Sehenswürdigkeit ist die der Alm gegenüber gelegene Skulpturengruppe: Die Heilige Familie ausgeführt von einem Lungauer Künstler in Zirbenholz.
Wegbeschreibung
Von Salzburg über die A10 bis Abfahrt St. Michael. Weiter nach St. Margarethen in Richtung Thomatal/Bundschuhtal. Vorbei am Hochhofen (Museum) noch einige Kilometer weiter, dann kommt die Suppan Alm als erste Almhütte auf der rechten Seite. Von Kärnten aus kann man über die Nockalmstraße bzw. Innerkrems ins Schönfeld-Gebiet gelangen.
Bewirtschaftungszeit
Die Alm wird von Anfang Juni bis Anfang September bewirtschaftet. Die heurige Situation bewirkt, dass die Suppan Alm nun bereits nicht mehr in Betrieb ist, Almleute und Vieh sind bereits am Heimhof.
Kontakt
Josef und Maria Prodinger
Suppangut
Pichl 10
5571 Mariapfarr
Tel +43 6473 8269
Publiziert am 08.09.2012

