Hinterjudendorfalm bei Fusch

In der Radio-Salzburg-Almsendung am Sonntag, dem 26. August, wandert Herbert Gschwendtner auf die Hinterjudendorfalm über Fusch an der Glocknerstraße (Pinzgau) - und genießt die Aussicht.

Die Almwanderung beginnt kurz vor Fusch in Judendorf, nahe des Ponyhofes der Familie Hollaus. Der Name dieses Ortsteiles geht auf das 11./12. Jahrhundert zurück, wo sogenannte „Judendörfer“ an wichtigen Verbindungen über die Alpen entstanden.

Die Hinterjudendorfalm bei Fusch an der Glocknerstraße

Herbert Gschwendtner

Zwei Aufstiegsvarianten

Für den Anstieg bietet sich der durch den steilen Berghang angelegte Steig über die Materialseilbahntrasse an, oder der wesentlich leichtere Weg entlang des Güterweges. Wald und Lichtungen wechseln hier einander ab, erfrischende Quellen und aussichtsreiche Rastplätze sind willkommene Abwechslung auf diesem zweistündigen Weg über 570 Höhenmeter.

Rudi und Maria, die Altbauersleute vom Ponyhof, bewirtschaften die herrlich gelegene Hinterjudendorfalm in 1.370 Metern Seehöhe. Ihnen zur Hand geht der Hüterbub Martin. Senner Rudi ist stolz darauf, die alte Almhütte als Wirtschaftshof zu erhalten.

Die Hinterjudendorfalm bei Fusch an der Glocknerstraße

Herbert Gschwendtner

Sendungshinweis

„Über d’Alma“, 26.8.2012

Zwei Stunden Gehzeit

Die neue Hütte ist zeitgemäß eingerichtet und ein gemütlicher Platz um bei Almjause, Suppen, oder Milchprodukten, den Blick hinüber in das Sulzbachtal, zu den Drei Brüdern, und hinaus zu Hochkönig, Hundstein und Steinernem Meer zu genießen. Die Gehzeit für die 570 Höhenmeter beträgt zwei Stunden. Bewirtschaftet ist die Alm bis 9. September. Auskunft: 06546/681.