Priesbergalm im Nationalpark Berchtesgaden

Fritz Sschwärz
Frische Milchprodukte auf der Alm.
Von Salzburg aus kommt man über den Grenzübergang Hangendenstein bei St. Leonhard, über die Berchtesgadner Landesstraße bis zur Abzweigung auf die Rossfeldstraße und auf dieser bis Oberau und dort rechts abbiegen (unterhalb des Auerwirt) Richtung Hinterbrand.
Vom dortigen Parkplatz wandert man auf der Forstraße bis zur Mittelstation der Jennerbahn bis zur Königsbachalm und von dort auf gut beschildertem Wanderweg bis zur Priesberghütte in insgesamt 1 ¾ Stunden.
Variante: Vom Parkplatz Königsee mit der Jennerbahn bis zur Mittelstation und von dort über die Wasserfallalm zur Priesbergalm in 1 ½ Stunden.
Von der Priesbergalm kann man auf den Fagstein oder die Rotspielscheibe wandern oder größere Wanderungen zum Seeleinsee oder zur Gotzenalm, unternehmen.

Fritz Schwärz
Von Ende Juni bis Ende August bewirtschaftet
Die Priesbergalm wird von Josef und Ingrid Lenz, Bauersleute vom Wiedlbrand–Lehen in Schönau, von Ende Juni bis Ende August bewirtschaftet. Vor dem endgültigen Heimfahren geht es aber noch bis Ende September auf die Niederalm – die Wasserfallalm.
Der endgültige Almabtrieb, Ende September ist ein besonderes Erlebnis mit aufgekranzten Almvieh, mit den berühmten Berchtesgadner Fuikeln.

Fritz Schwärz
Selbstgemachte Butter und Käsesorten
Auf der Alm versorgt der Senner Tobias Fegg, ein junger Student aus Loipl, sieben Allgäuer Braunviehkühe und verarbeitet die gesamte Milch zu Almbutter, Schüssel–, Schnitt- und Rahmkas. Diese kostbaren Almprodukte muss man unbedingt auch verkosten mit frischer Alm oder Buttermilch, empfiehlt Fritz Schwärz. Auch die jungen Töchter vom Wiedlbrand–Lehen helfen fleißig bei der Almarbeit mit.
Sendungshinweis:
„Über d’Alma“, 19. August 2012
Nähere Auskünfte bei Josef und Ingrid Lenz, Wiedlbrand – Lehen in der Richard–Voss–Straße 25, D 83471 Schönau am Königsee, Tel.: 0049/8652 - 61863
Publiziert am 18.08.2012

