Viele nutzen Schwammerlzeit
Wer sich auf den Wochenmärkten und Geschäften umsehen, kommt kaum an einem Gemüsestand ohne Eierschwammerl vorbei. Und sie werden auch kiloweise gekauft, sagt Schrannen-Standler Andreas Reinfrank: „Jetzt regnet es gut, warm ist es am Tag. Eigentlich ist jetzt die beste Zeit - Juli, August. Nur letztes Jahr war es im August zu trocken - da hat es keine Schwammerl mehr gegeben.“
Hin und wieder gibt es auch den ein oder anderen Steinpilz. Doch seine Zeit ist noch nicht ganz da, weiß Standbesitzer Horst Vogtenhuber: „Wenn die Festspiele vorbei sind, haben wir meistens Steinpilze - jede Menge.“

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Beschränkungen bei Gewicht und Zeit
Auch wenn es verlockend ist - es darf nur eine bestimmte Menge mit nach Hause genommen werden: „Pro Person und Tag dürfen maximal zwei Kilogramm Pilze gesammelt werden“, sagt Alexander Leitner, Chef der Salzburger Berg- und Naturwacht. Auch zeitlich gibt es Einschränkungen: Das Schwammerlsuchen ist nur zwischen 7.00 und 19.00 Uhr gestattet.
Sendungshinweis
„Guten Morgen Salzburg“, 23.7.2012
Die Berg- und Naturwacht kontrolliert die Einhaltung dieser Regeln: „Die Pilze, die zuviel gesammelt wurden, werden beschlagnahmt und diejenige Person wird zur Anzeige gebracht. Die beschlagnahmten Pilze werden entweder bei der Bezirkshauptmannschaft abgeliefert oder einem karitativen Zweck - etwa einem Altersheim - zur Verfügung gestellt“, sagt Leitner.
Beratung, ob man richtigen Pilz erwischt hat
Von den 4.000 Pilzarten in Europa sind nur rund 100 essbar. Hierzulande am beliebtesten sind die Steinpilze und die Eierschwammerl. Zehn heimische Pilzarten sind für den Menschen tödlich giftig.

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Damit man nicht den falschen Pilz mitnimmt und daheim verkocht, bietet das Haus der Natur auch heuer wieder seine Pilzberatung an. Ab sofort kann man jeden Montag von 15.00 bis 17.00 Uhr seine Pilze und Schwammerl im Haus der Natur vorbeibringen und gemeinsam mit Experten auf ihre Genießbarkeit prüfen.
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Publiziert am 23.07.2012

