Neues Caritas-Zentrum in Salzburg-Herrnau

Pünktlich zum 100. Caritas-Geburtstag 2019 will die katholische Hilfsorganisation ihre neue Zentrale in Salzburg-Herrnau beziehen. Gebaut werden ein Caritas-Laden, Beratungsstellen, die Verwaltung sowie ein neuer Pfarrkindergarten.

Wesentliche Bereiche der Caritas, die bisher über die Stadt verteilt waren, sollen im neuen Gebäude auf dem Grundstück der Pfarre Herrnau an der Friedensstraße zusammengeführt werden. Zusätzlich zum Caritas-Gebäude wird auch und eines für die Pfarre um zusammen fast neun Millionen Euro errichtet. Im neuen Pfarrgebäude werden zudem zehn geförderte Mietwohnungen für Bedürftige errichtet.

Neue Caritas-Zentrale

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Visualisierung neue Caritas-Zentrale Salzburg-Herrnau

Alle Caritas-Angebote unter einem Dach vereint

Im Gebäude der Caritas werden künftig mehrere Beratungsstellen, darunter die Sozialberatung aus der Elisabeth-Vorstadt, vereint. „Da wird es zu einer deutlichen Verbesserung kommen. Es wird heller und schöner sein und es wird auch einen diskreten Eingang geben. Das heißt die Menschen können sehr gut zu uns kommen“, sagt Richard Gölzner von der Caritas-Sozialberatung. Auch die Caritas-Bereiche Betreuung und Pflege, die freiwilligen Helfer sowie die Pfarr-Caritas, die derzeit noch im Albertus-Magnus-Haus im Stadtteil Parsch untergebracht sind, werden in die neue Zentrale übersiedeln.

Fünfter Caritas-Laden schafft Arbeitspätze

Im Erdgeschoss entsteht ein fünfter ‚Carla‘ Second-Hand-Shop nach dem Vorbild des Ladens in Salzburg Lehen für bedürftige Menschen. „Es geht uns darum zusätzliche Arbeitsplätze anzubieten. Wir können auch günstige Einkaufsmöglichkeiten anbieten und sind damit auch gut über die Stadt verteilt“, sagt Martin Huber von den Caritas-Läden ‚Carla‘.

Neue Caritas-Zentrale

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Die Baustelle an der Friedensstraße

Dines: Kein Cent Spendengeld für Neubau verwendet

Auch sämtliche Abteilungen der bisherigen Caritas-Zentrale vom Universitätsplatz werden in zwei Jahren nach Herrnau übersiedeln. Das Haus in der Innenstadt soll verkauft oder vermietet werden, um einen Großteil des neuen Standorts mit 90 Mitarbeitern finanzieren zu können. In den Neubau „geht kein Cent an Spendengeldern rein. Das müssen wir anders finanzieren können. Die Spenden werden dort ankommen wo sie hingehören, zu den Menschen die in Not sind und unsere Hilfe brauchen“, betont Caritas-Direktor Johannes Dines.

Neue Caritas-Zentrale zum Jubiläum

Die Bauarbeiten auf dem Pfarrgrundstück haben begonnen. Zwei Gebäude für Caritas und Pfarre um knapp neun Millionen Euro werden errichtet.

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