Residenzplatz: Neugestaltung nun fix

Noch heuer im Herbst soll damit begonnen werden, das neue Pflaster auf dem Residenzplatz zu verlegen. Das hat der Bauausschuss der Stadt Salzburg am Dienstag beschlossen. Die Diskussion um die Neugestaltung läuft seit 16 Jahren.

Nun sei eine Variante gefunden worden, mit der alle Beteiligte leben könnten, heißt es in der Stadtpolitik. Nach dem herbstlichen Rupertikirtag sollen die Vorarbeiten für die Neugestaltung des Platzes beginnen.

Kaum gestalterische Veränderungen

Wesentlich anders als bisher soll der Residenzplatz auch künftig nicht aussehen, sagt Baustadträtin Barbara Unterkofler (NEOS): „Wo jetzt der Asphaltrahmen ist, da kommt die Pflasterung hin. Der Schotterbereich wird Schotterbereich bleiben.“

Neugestaltung Residenzplatz Pflasterung nun fix

Stadt Salzburg

Foto-Montage, wie es aussehen soll - das Resultat aus 16 Jahren Diskussion

Beim Thema Pflastersteine hat es sich in den letzten Monaten ziemlich gespießt. Das ursprünglich von der Stadt geplante Steinmuster hat dem Denkmalamt des Bundes nicht gefallen. Heuer über den Sommer hat man sich dann aber geeinigt, so die Stadträtin: „Das Denkmalamt hat vorgegeben, dass das Pflaster nur zweifärbig statt dreifärbig sein darf – in Beige und Grau.“

Neugestaltung Residenzplatz Pflasterung nun fix

Stadt Salzburg

Probeflächen zum realen Bestaunen

Bauarbeiten für Veranstaltungen unterbrochen

Während der Bauarbeiten ist der Residenzplatz nur eingeschränkt für Veranstaltungen benutzbar. Nur für einige große Feste wird die Baustelle eingestellt, sagt Unterkofler: „Der Platz ist sehr gefragt. Kirtag und Christkindlmarkt können stattfinden, und auch während der Festspielzeit wird es eine Unterbrechung der Bauarbeiten geben.“

Residenzplatz wird neu gestaltet Salzburg Museum

Gerald Lehner

Bisheriger Zustand

Der Platz soll dann im Mai 2019 in neuem Glanz erstrahlen. Für die Neugestaltung will die Stadt höchstens 4,9 Millionen Euro ausgeben.

Neugestaltung endlich fix

ORF-Redakteur Peter-Paul Hahnl hat sich bei der Baustadträtin erkundigt, wie es auf dem Residenzplatz nun weitergeht.

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