Kuschelpanda „Muki“ als Star im Zoo

Der Rote Pandabär „Muki“ liebt das Kuscheln mit seinem Tierpfleger. Das Jungtier gehört zu den Stars des Publikums im Salzburger Zoo. Er wurde vor zwei Jahren mit der Hand aufgezogen.

Der Zoo unterstützt parallel ein Projekt in Nepal zum Schutz dieser vom Aussterben bedrohten Tiere. Das ist eines von etlichen Artenschutzprojekten, für die sich der Zoo engagiert.

Roter Panda im Zoo

ORF

„Fortpflanzung knapp gescheitert“

„Muki“ kuschelt mit seinem Ziehvater oft und ausgiebig, spielt auch sehr gern. Er wurde von Tierpfleger Christoph Köppl mit dem Flascherl aufgezogen, weil seine Mutter vor zwei Jahren starb. So hat sich eine besondere Beziehung aufgebaut, während 2016 noch das Weibchen Xia im Gehege dazugekommen ist: „Heuer im Frühjahr hätten sie schon einmal probiert, sich fortzupflanzen. Aber es ist beim Probieren geblieben. Sie sind ja eher Einzelgänger und gehen sich wieder eher aus dem Weg. Aber in der Nacht sitzen sie schon zusammen auf einem Brettel.“

In ihrer Heimat im Himalaya sind rote Pandas vom Aussterben bedroht, weil ihr Fell bei Wilderern begehrt ist. Der Zoo Salzburg beteiligt sich daher finanziell an einem Schutzprojekt, sagt Geschäftsführerin Sabine Grebner: „Da werden die Roten Pandas in Nepal vor Wilderern geschützt. Man erhält auch die Wälder und klärt die Bevölkerung auf.“

Fußballerin Feiersinger als Patin für Geparden

In freier Wildbahn stark gefährdet sind auch Geparden. Im Zoo leben vier schnelle Großkatzen. Die dreijährige Terra hat nun eine fixe Patin bekommen, die Fußball-Nationalspielerin Laura Feiersinger: „Das passt zu mir und meinem Spielstil, weil ich auch eine sehr schnelle Spielerin bin.“

Das Geld aus Patenschaften werde auch bei anderen Tieren unter anderem für Artenschutzprojekte eingesetzt, heißt es im Zoo.

Sehr zutraulicher Zeitgenosse

ORF-Redakteurin Ulli Wolf hat sich angesehen, wie sich „Muki“ im Salzburger Zoo entwickelt.

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