2.500 bei Fendrich in Bad Hofgastein

Bei einem seiner Sommerkonzerte hat Austropop-Veteran Rainhard Fendrich Freitagabend rund 2.500 Besucher in die Alpenarena in Bad Hofgastein (Pongau) gelockt. Vor allem die zahlreichen Klassiker begeisterten das Publikum.

Songs wie „Es lebe der Sport“ wurden am Freitag in Bad Hofgastein mitgesungen. Denn das Publikum war ganz gemischt. Die Jüngeren wie Johanna Haubenhofer aus Kleinarl konstatieren: „Ich bin irgendwie aufgewachsen mit dem.“ Und für Bernhard Gasparini aus Bad Gastein war klar: „Der hat einfach Texte, die passen.“ Maria Bammer aus Rauris war vom Austropop-Altstar begeistert: „Auf sein Alter ist er fesch.“

Konzertbesucher schwenken Österreich-Fahnen

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Die rund 2.500 Zuschauer in Bad Hofgastein waren begeistert

Sommerkonzerte als Abwechslung

Fendrich selbst genießt die Sommerkonzerte so wie im Gasteiner Tal - so lernt er Österreich besser kennen. Leider seien die Aufenthalte immer zu kurz: „Da könnte ich mir vorstellen, dass wir jetzt wandern gehen oder vielleicht eine kleine Kur machen - oder was auch immer.“

Rainhard Fendrich bei Konzert auf der Bühne

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Rainhard Fendrich hätte gern ein bisschen mehr Zeit bei den einzelnen Tournee-Stopps

Doch auch um die Salzburger Festspielen macht der Künstler einen Bogen - wegen der Arbeit auf der Bühne: „Ich liebe die Oper eigentlich - und ich habe ewig schon keine Oper mehr gesehen. Ich komme leider viel zu selten dazu. Ich habe auch noch nie den Jedermann gesehen. Das würde mich auch einmal interessieren - vor allem wenn der Moretti spielt. Er ist ein wirklich großartiger Schauspieler, ich bin ein bekennender Moretti-Fan.“

Fendrich in Bad Hofgastein

Freitagabend trat Rainhard Fendrich in Bad Hofgastein auf. Und 2.500 kamen zu diesem Sommerkonzert.

„Sage jetzt, was ich will“

Fendrichs aktuelles Album „Schwarzoderweiss“ ist kritisch und er spricht sich auch klar gegen Fremdenhass aus: „Heute reflektiere ich. Ich erhebe nicht den Anspruch, mit allem, was ich sage, Recht zu haben. Aber ich sage meine Meinung. Das hat nichts mit Mut zu tun, sondern wahrscheinlich mit ein bisschen Sturheit, dass ich jetzt ganz einfach sage, was ich will.“