Eschensterben: Hallein holzt 200 Bäume ab

Die Stadt Hallein (Tennengau) lässt seit Montagvormittag an der Königsseeache Bäume fällen. Das Eschensterben hat sich dort stark ausgebreitet, ein Gutachten empfiehlt, die Bäume zu entfernen. Insgesamt sind knapp 200 Bäume betroffen.

Ein Baumsachverständiger hat die bewaldeten Grundstücke entlang der Königsseeache auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Der Experte kam zu dem Ergebnis, dass etliche Eschen bereits abgestorben sind. Das heißt, sie könnten auch ohne Einwirkung von außen jederzeit umkippen. Damit gefährden die Bäume Spaziergänger entlang des Treppelwegs und der Ache. Bei zehn bis 15 Bäumen stellte der Sachverständige sogar Gefahr in Verzug fest, heißt es in dem Gutachten.

Eschensterben breitet sich stark aus

Ein aus Asien eingeschleppter Pilz macht den Eschen zu schaffen. Weil sich das Eschentriebsterben stark ausbreitet, hat die Stadtgemeinde Hallein nun entschieden alle Eschen in dem Bereich zu fällen. Die Arbeiten beginnen am Montagvormittag und dauern zumindest drei Tage lang. Die Stadtamtsdirektion will den Wald entlang der Ache bis Herbst wieder aufforsten lassen. Betroffen sind 120 Bäume im Stadtgebiet von Hallein, insgesamt werden 200 Eschen gefällt.

Salinenstadt schlägert Eschen vorsichtshalber

Entlang der Königsseeache lässt die Stadt Hallein rund 200 Eschen fällen.

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