Vier Tankstellenüberfälle geklärt

Vier von sechs Überfällen auf Tankstellen in Salzburg zwischen Mitte Dezember und Ende Jänner könnten jetzt geklärt sein. Drei Verdächtige sitzen laut Polizei in Puch-Urstein (Tennengau) in Untersuchungshaft.

Binnen sieben Wochen wurden im Dezember und Jänner in Salzburg gleich sechs Tankstellen überfallen. Die Vorgangsweise war dabei immer gleich: Mit Sturmhauben maskierte Männer stürmten den Verkaufsraum, zückten Faustfeuerwaffen und forderten Bargeld. Vor allem auf OMV-Filialen hatten es die Täter abgesehen.

Bilder aus der Überwachungskamera Tankstellenüberfall Maxglan

Landespolizeidirektion Salzburg

Nach den Überfällen sind jetzt drei Verdächtige in Haft

Mit Hilfe von Überwachungsbildern und Fingerabdrücken können Polizisten jetzt einen 18-jährigen Salzburger und dessen 22-jährigen Komplize überführen. Ein weiterer Verdächtiger sitzt bereits seit Ende Dezember in Untersuchungshaft, er soll am 15. Dezember eine Tankstelle in der Münchner Bundesstraße überfallen haben.

18-Jähriger als Hauptverdächtiger

Aufnahmen aus den Überwachungskameras lieferten Hinweise zu den Tätern, sagt Robert Holzleitner, Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg: „In diesen Fällen geht’s darum, dass einer - der 18-Jährige - als unmittelbarer Täter aufgetreten ist und die bewaffneten Überfälle verübt hat. Der 22-Jährige steht in Verdacht, als Fluchtwagenfahrer zu diesen Taten beigetragen zu haben.“

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Drei Verdächtige nach Überfällen in Haft

Nach einer Serie von Tankstellenüberfällen sind jetzt insgesamt drei Verdächtige in Haft. Haupttäter soll ein 18-Jähriger sein.

In den Befragungen der Polizei schwiegen alle drei Verdächtigen bislang. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Bei einer Verurteilung drohen ihnen ein bis 15 Jahre Gefängnis. Alle drei sind bisher nicht polizei- oder gerichtsbekannt.

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