Kunstigel kommt nach Wald im Pinzgau

Die Gemeinde Wald im Pinzgau ist die nächste Heimstätte für den „Salzburger Kunst-Igel“. Der mobile Veranstaltungsraum „White Noise“ war zuletzt in Bad Gastein (Pongau), Tamsweg (Lungau) und Oberndorf (Flachgau).

Der mobile Veranstaltungsraum „White Noise“ wurde vom Architektenteam soma entworfen und 2011 vom Land Salzburg angekauft. Wald im Pinzgau wird die achte Station des weißen Pavillons sein. Mit 30 LKW wird er Ende April erstmals in den Pinzgau gebracht.

Programmverantwortlich ist der Kulturverein „m2-kulturexpress“ in Neukirchen (Pinzgau) mit seinem Leiter Charly Rabanser. Der wird seine guten Kontakte zur österreichischen Kulturszene spielen lassen; fix gebucht sind zum Beispiel schon der Musiker Wolfgang Puschnig oder die Schauspielerin Adele Neuhauser.

Kulturelle Vielfalt für den „Kunst-Igel“

Der Kulturverein „m2-kulturexpress“ bastelt jetzt schon am Programm für den Kulturpavillon. Der Kulturaktivist Charly Rabanser will den „Kunst-Igel“ zu einem internationalen Treffpunkt machen: „Es soll nicht so sein, dass wir wieder sprichwörtlich in unserer eigenen Suppe schmoren. Es wird einen Abend geben, wo Afrikaner mit einer heimischen Volksmusikgruppe musizieren. Jeden Dienstag gibt es den „Pinzgau-Band-Tag“. Wir wollen den Igel vielfältig nützen.“

Lungauer Kulturvereinigung Kunst-Igel Kunstigel Tamsweg Schlosspark

Lungauer Kulturvereinigung

Der Kunstigel stand auch schon im Schlosspark in Tamsweg (Lungau)

Eröffnung des Igels im Mai

Am 4. Mai soll der „Kunst-Igel“ in Wald im Pinzgau eröffnet werden und dann bis Ende August Kultur aus allen Richtungen bieten. Für den nicht unkomplizierten Aufbau des Igels und für Veranstaltungen gibt es 50.000 Euro vom Land Salzburg. Auch aus dem „Salzburg 20.16“-Topf erhält Charly Rabanser einen Zuschuss. Das Cineteatro in Neukirchen am Großvenediger wird weiterhin vom „m2-kulturexpress“ bespielt, der Igel wird aber in der Nachbargemeinde Wald im Pinzgau stehen.

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