Kälte erschwerte „Glocknerkönig“

Ein Wintereinbruch in der Nacht auf Sonntag hat Organisatoren wie auch Teilnehmern des „Glocknerkönig“-Events in Bruck (Pinzgau) schwer zu schaffen gemacht. Es siegte schließlich Andreas Ortner aus Bayern.

Erst der Räumdienst der Großglockner Hochalpenstraße und ein Wetterumschwung machten es schließlich möglich, dass sich 2.900 Radfahrerinnen und Radfahrer und 300 Bergläufer an der Start begeben konnten. Am Tag des Rennens zeigte sich der Großglockner dann aber doch gnädig: Es gab weder Schneefall noch Regen, allerdings erschwerte Kälte den Weg auf das Fuscher Törl.

"Glocknerkönig"

ORF/F. Grießner

Vor allem Kälte erschwerte das Rennen hinauf zum „Fuscher Törl“

Zweitbeste Zeit trotz schwieriger Bedingungen

Andreas Ortner aus Bayern siegte schließlich mit einer Zeit von etwa einer Stunde und 15 Minuten für die Strecke von Bruck hinauf zum Fuscher Törl. Diese Zeit war trotz der schwierigen Bedingungen die zweitbeste, die jemals erzielt wurde, sagt Organisator Thomas Hörl. „Der Rekord stammt von einem Italiener, der die Strecke in einer Zeit von einer Stunde 15 Minuten und 15 Sekunden bewältigt hat. Und angesichts der Kälte von nahezu null Grad im Bereich des Fuscher Törls ist die heurige Siegerzeit eine ganz besondere Leistung.“

Der Sieger beim diesjährigen "Glocknerkönig"

ORF/F. Grießner

Jeder, der das Ziel erreichte, konnte sich mit Plakette als „Sieger“ fühlen

Neuer Teilnehmerrekord

Die 2.900 teilnehmenden Radfahrer sowie 300 Bergläufer bedeuten zudem einen neuen Teilnehmerrekord, betont Hörl. „Noch heute früh um sechs Uhr habe ich gedacht, wir müssen das Ziel um 300 Höhenmeter nach unten verlegen. Aber die Großglockner Hochalpenstraßen AG hat dann professionelle Arbeit geleistet und die Straße frei bekommen. Die Erleichterung war dann natürlich groß, als klar war, dass wir doch - wie geplant - das Ziel am Fuscher Törl belassen können.“

Teilnehmerrekord beim "Glocknerkönig"

ORF/F. Grießner

Trotz der schwierigen Bedingungen gab es einen neuen Teilnehmerrekord

Das Geheimnis für die Rekordteilnahme trotz schwieriger Bedingungen liege im Mythos Großglockner, ergänzt der Organisator. „Pro Jahr fahren etwa 20.000 Radfahrer die Großglockner-Hochalpenstraße. Seit mittlerweile 19 Jahren machen wir nun dieses Rennen und jedes Jahr haben wir bei den Teilnehmern eine Steigerung. Diese bestätigen uns immer wieder, dass wir ein super Team und eine perfekte Organisation haben. Und ich glaube, das macht in Summe den Erfolg aus“, sagt Thomas Hörl.

Winterliche Verhältnisse beim "Glocknerkönig"

ORF/F. Grießner

Der Wintereinbruch machte den „Glocknerkönig“ zu einer äußerst harten Prüfung

Die 19. Auflage des „Glocknerkönigs" ist bislang ohne größere Unfälle verlaufen.“ Zum 20-Jahr-Jubiläum im Jahr 2015 wollen die Organisatoren dann die 3.000-er Marke bei den Teilnehmern knacken.

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