Tödlicher Unfall in Lärchbergtunnel

Bei einem Verkehrsunfall im Lärchbergtunnel in Lofer (Pinzgau) sind Sonntagvormittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Unfallursache wird nicht geklärt, die Staatsanwaltschaft verzichtet auf eine Obduktion.

Am Sonntag gegen halb neun Uhr Früh krachte das Fahrzeug im Lärchbergtunnel bei Lofer gegen eine Nische, dann ging es in Flammen auf. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die 60 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettung zunächst kaum bis zur Unfallstelle vorrücken, schildert Werner Wimmer von der Feuerwehr Lofer.

Montagvormittag hat die Staatsanwaltschaft bekannt gegegeben, dass es keine Obduktion geben wird. Die Unfallursache bleibt somit ungeklärt. Klarheit herrscht seit Sonntagnachmittag über die Identität der beiden Todesopfer. Es handelt sich um ein Ehepaar aus München - einen 75-jährigen Mann und seine 83-jährige Frau. Die beiden hatten in Lofer einen Wohnsitz.

Die Unfallstelle

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Gegen diese Tunnelnische prallte das Unfallauto gegen halb neun Uhr.

„Die Kollegen sahen einen riesigen Feuerschein“

„Wir wussten zunächst nicht, wie viele Fahrzeuge im Tunnel sind. Als sich die Feuerwehrleute der Unfallstelle näherten, haben sie einen riesigen Feuerschein gesehen und sofort mit der Brandbekämpfung begonnen.“

Einsatzkräfte an der Unfallstelle

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Die Einsatzkräfte an der Unfallstelle.

„Autoinsassen bis zur Unkenntlichkeit verbrannt“

Der Wagen brannte bis auf das Fahrgestell nieder, ehe die Einsatzkräfte das Feuer schließlich unter Kontrolle hatten, berichtete Helmut Lohfeyer von der Polizei Lofer Sonntag Vormittag: „Ein Richtung Tirol fahrendes Fahrzeug ist offenbar von der Fahrbahn abgekommen und links in die Tunnelnische geprallt, und zwar vermutlich mit ziemlich hoher Geschwindigkeit. Nähere Anhaltspunkte haben wir noch nicht. Wir wissen nur, dass es ein deutsches Fahrzeug ist, und zwar ein Audi A6, der mit zwei Personen besetzt war, die beide bis zur Unkenntlichkeit verbrannt sind.“

Wrack des Unfallautos

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Vom Unfallauto blieb nur das ausgebrannte Wrack.

Überhöhte Geschwindigkeit mögliche Unfallursache

Im Bereich der Unfallstelle sind 80 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit vorgeschrieben - das Ehepaar dürfte jedoch mit wesentlich höherer Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. Die Wrackteile lagen in einem Umkreis von 70 Metern um die Unfallstelle verstreut.