„Finanzplanung wichtig gegen Abrutschen in Armut“
In der wirtschaftlich momentan instabilen Lage, sollten Menschen finanziell gut vorausplanen und Geldeinbußen einkalkulieren. Das rät Peter Niederreiter von der Schuldenberatung des Landes Menschen der unteren Mittelschicht als Vorbeugung gegen ein Abrutschen in Armut und Schulden.
Trotz deutlich über 1.000 Euro von Armut bedroht
In jüngster Zeit steigt die Zahl der Menschen, die trotz Arbeit und eines Einkommens von deutlich über 1.000 Euro pro Monat in die Armut abrutschen. Häuftigste Ursachen seien neben hohen Wohnkosten Kreditrückzahlungen und Alimentzahlungen nach einer Scheidung, sagt Schuldnerberater Peter Niederreiter.
„Bei Problemen möglichst rasch Hilfe suchen“
„Wer merkt, dass er mit seinem laufenden Einkommen nicht auskommt und zum Beispiel jedes Monat 100 bis 200 Euro zu wenig hat, der muss dringend alle seine Ausgaben hinterfragen, ob sie wirklich notwendig sind, und ob es nicht Ausgaben gibt, auf die er oder sie verzichten kann, um nicht gänzlich in die Schuldenfalle zu geraten. Den Automatismus, dass man jedes Jahr mehr verdient, gibt es nicht mehr. Planung ist also das eine wichtige und das zweite wichtige ist, sich, falls es wirklich zu Problemen kommt, möglichst frühzeitig professionelle Hilfe zu suchen.“
Links:
- Immer öfter Abrutschen in die Armut(salzburg.ORF.at; 25.10.12)
- Mindestsicherung braucht „Reparatur"(salzburg.ORF.at; 3.6.12)
- "Zu viele“ Delogierungen(salzburg.ORF.at; 24.5.12)
Publiziert am 26.10.2012

