Atomic vor Saison vorsichtig optimistisch

Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren zeigt sich der Altenmarkter (Pongau) Skihersteller Atomic vor Beginn der Wintersaison vorsichtig optimistisch. Dort sieht man die Talsohle durchschritten.

Der Verband der Sportartikel-Erzeuger rechnet mit einer Umsatzsteigerung von fünf bis zehn Prozent für die heurige Saison. Dabei spielen der Langlauf, aber auch der Tourenskilauf eine immer größere Rolle.

Ski-Weltmarkt um zwei Drittel geschrumpft

Auch Atomic-Chef Wolfgang Maierhofer rechnet mit positiven Umsatzzahlen. Der Skiverkauf auf dem Weltmarkt pendle sich laut Maierhofer auf rund 3,2 Millionen Paar ein. Vor zehn Jahren wurden noch zehn Millionen Paar Skier verkauft.

Die Skihersteller senkten in den vergangenen Jahren deshalb radikal Kosten und sperrten auch Produktionsstätten zu. Es werden auch keine Skier mehr für die Lager erzeugt.

Hoffen auf Impuls durch Ski-WM

Wichtige Impulse erwarten sich einige der Hersteller durch die Skiweltmeisterschaft im Februar in Schladming (Steiermark). Dadurch steige wieder das Interesse am Skifahren und an neuen Produkten, heißt es.

Atomic und Salomon mit Sitz in Altenmarkt eröffnen übrigens demnächst in einem Neubau in Grödig (Flachgau) eine Niederlassung. Geplant ist in Grödig unter anderem ein neues Test-Zentrum auf einer Fläche von 600 Quadratmetern.