MdM: Kunst des Verbundkonzerns

Das Museum der Moderne bereitet fünf neue Ausstellungen im Rupertinum und auf dem Mönchsberg vor. Dort ist auch die Schau „open spaces-secret places“ nun zu sehen. Sie stammt aus der Sammlung des Verbundkonzerns und zeigt Fotoarbeiten, Videos und Installationen.

Zu sehen sind Orte und Räume, die nicht dem herkömmlichen Schönheitsbegriff entsprechen und oft sogar rätselhaft sind.

Ausstellung open spaces - secret places

Museum der Moderne

Offene Räume, geheime Orte

Diese Sammlung des österreichischen Stromkonzerns wurde 2004 begründet. Gesammelt wird nationale und internationale Kunst der Gegenwart.

Was bezweckt Verbund mit Sammeln?

Das Anliegen gehe über das Zusammentragen von Kunstwerken hinaus, sagt Sammlungsleiterin Gabriele Schor: „Sammeln ist nur nicht Akkumulieren. Es ist auch eine Selbstvergewisserung in der Kultur. Und es gilt, diesen historischen Horizont mit einzunehmen.“

Dem Teilbereich „Räume und Orte“ gilt die neue Ausstellung im Museum der Moderne. Es geht zum Beispiel um vermeintlich unansehnliche Orte. Bernd und Hilla Becher haben Industriearchitektur fotografiert. Oder es geht um Kunst aus ungewohnten Winkeln. Louise Lawler fotogafiert Kunstwerke in Depots oder deren uninteressante Rückseite.

Gummistiefel-Express

Eleanor Antin hat sich für einige Zeit dem Thema Gummistiefeln gewidmet. Nachdem ihre Galerie schließen musste und sie keinen Ausstellungsraum mehr hatte, hat sie diese Stiefel an verschiedenen Orten arrangiert, fotografiert und Karten mit diesen Motiven an Kuratoren verschickt.

Einen Raum, den es real nicht gibt, zeigt Fred Sandback. Seine Skulpturen sind nur im Raum verspannte Fäden. Obwohl ohne Volumen, werden die vermeintlichen Skulpturen von Betrachtern dennoch wie räumlich erlebt.

Umfangreiches Programm im Herbst

Der Salzburger Der Museumsherbst wird in einer Woche mit verschiedenen Aspekten von realistischer Kunst fortgesetzt. Unter anderem ist eine umfangreiche Ausstellung des amerikanischen Malers Chuck Close angesetzt.

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