Hochschulen als Wirtschaftsmotor

Die sechs Hochschulen in Salzburg wollen enger zusammenarbeiten und haben dafür eine „Hochschulkonferenz“ gegründet. Nun gibt es auch eine neue Studie, wie viel Geld die Hochschulen und ihre Studenten für die regionale Wirtschaft bringen.

Hörsaal, Studenten, Uni

ORF

Hörsaal an der Uni

Diese neue „Hochschulkonferenz“ soll helfen, international ehr Beachtung zu erlangen und vorhandene Ressourcen besser zu nutzen. Der Linzer Ökonom Friedrich Schneider hat bei der Präsentation eine Studie über die wirtschaftliche Funktion der Salzburger Hochschulen vorgestellt.

Die sechs Hochschulen in Salzburg seien nicht nur für die Bildung von Bedeutung, sondern auch für regionale Wertschöpfung und Schaffung von Arbeitsplätzen, betonen die Uni-Manager.

23.000 Studierende

An Paris-Lodron-Universität, Universität Mozarteum, Medizin-Uni, Privatuniversität Seekirchen, Pädagogischer Hochschule und Fachhochschule studieren insgesamt 23.000 Leute. Wie viel Geld sie - mit Ausnahme der Seekirchener - letztes Jahr in Salzburg ausgegeben haben, das hat der Linzer Ökonom Friedrich Schneider in einem Modell errechnet.

Mehr als 160 Mio. allein durch Studenten

Schneider betont, er haben den höchsten Stipendiensatz genommen, bei der Berechnung dessen, was ein Student zum Leben braucht: „In Salzburg fließen allein durch die Studenten 163 Millionen Euro im Jahr 2011 in die regionale Wirtschaft.“

Dazu kommen noch Investitionen, Bauvorhaben und Geld für Personal. Das macht laut Schneider eine Summe von fast 330 Millionen Euro.