ÖBB: Mehr Fahrgäste durch bessere Fahrpläne

Schnellere Verbindungen nach Wien, bessere Verbindungen nach Graz, mehr Züge im Nahverkehr - die ÖBB haben am Dienstag ihre Fahrplanänderungen vorgestellt. Diese gelten ab 9. Dezember. Die ÖBB hoffen wieder mehr Fahrgäste in die Züge zu bringen.

Der Railjet, der schnellste Zug Österreichs, wird ab 9. Dezember für die Strecken Salzburg-Wien nur noch 2,22 Stunden benötigen, das ist eine Zeitersparnis von 23 Minuten, sagt Erich Fercher, ÖBB-Regionalmanager im Personenverkehr.

„Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass das eine ganz wesentliche Fahrzeitverkürzung und ein wesentlicher Komfortgewinn ist. Ich behaupte auch, wenn da noch jemand mit dem Auto von Salzburg nach Wien fährt, ist er selber schuld. Ich habe sämtlichen Komfort im Zug und komme direkt in Wien an“, so Fercher.

Bessere Verbindungen zwischen Salzburg-Graz

Der Intercity wird künftig dieselbe Strecke in drei Stunden und fünf Minuten bewältigen- eine Zeitersparnis von 17 Minuten. Bessere Verbindungen stehen den Fahrgästen auch auf der Strecke Salzburg-Graz ins Haus. Derzeit gibt es nur vier Direktzüge zwischen den beiden Landeshauptstädten.

Ab Dezember gilt ein Zwei-Stunden-Takt, kurz nach 8.00 Uhr wird eine weitere Direktverbindung eingeschoben, ergänzt Fercher: „Die erste Verbesserung in diese Richtung war, dass wir bereits seit August modernere Fahrzeuge eingesetzt haben. Wir sind ja ursprünglich nur mit Zweite-Klasse-Wagen gefahren und konnten das jetzt mit Erste-Klasse-Wagen ergänzen.“ Das Geld für die bessere Verbindung Salzburg-Graz kommt aus dem Verkehrsministerium und den beiden Bundesländern Salzburg und Steiermark.

Gute Nachrichten gibt es für die Pendler. Zwischen Schwarzach und Bad Gastein (Pongau) wird das Zugangebot ebenso erhöht wie zwischen Bischofshofen und Radstadt (Pongau), Schwarzach und Hochfilzen (Tirol) sowie der Stadt Salzburg und Freilassing (Bayern).