Parkgebühren bei Einkaufszentren verlangt
Einnahmen aus Parkgebühren beim Europark, der SCS oder dem Design-Outlet-Center in Wals (Flachgau) sollten der Innenstadt zugute kommen, so Knoflacher. Parkgebühren bei Einkaufszentren würden mehr Menschen zurück in die Stadt bringen, und zwar auch dann, wenn die Salzburger Innenstadt wie heuer im Sommer bei der Mittagsreglung teilweise für den Autoverkehr gesperrt ist, ist Verkehrsplaner Knoflacher von der Technischen Universität Wien überzeugt.
Knoflacher: „Moderne Wegelagerer“
„Die Shoppingcenter sind wie Wegelagerer seinerzeit bei den Stadteinfahrten, die den Kunden aus der Region schon das Geld abnehmen, bevor sie in die Stadt kommen. Wir haben heute eine absolute Ungleichheit in der Behandlung. In der Innenstadt ist es vollkommen logisch, dass man seit langer Zeit Parkgebühren einführt“, so Knoflacher.
Knoflacher verlangt seit Jahrzehnten die Einführung einer Parkplatzabgabe im gesamten Konkurrenzgebiet, wie etwa der Stadt Salzburg. Diese Parkgebühren sollten dann zur Belebung der Innenstadt verwendet werden, so Knoflacher. Die Salzburger Mittagsregelung sei dabei ein richtiger Schritt.
Parkgebühren im Europark nicht sinnvoll
Europark Geschäftsführer Marcus Wild meint zum Thema Parkgebühren im Europark: „Wir sind Teil der Stadt und ich glaube, dass die Stadt sehr stark davon profitiert, dass es den Europark gibt. Teil davon ist, dass es viele Parkplätze gibt, dass auch der Öffentliche Verkehr funktioniert und daher glaube ich, dass es keinen Sinn machen würde hier Parkgebühren einzuheben.“
Publiziert am 16.10.2012

