Plötzlicher Tod eines Wanderers
Als sich die Urlaubergruppe gestern auf den Weg macht, hat nichts darauf hingedeutet, dass der 60 Jahre alte Bergsteiger aus den Niederlanden gesundheitliche Probleme hatte. Mit seinen vier Bergkameraden ging er auf den fast 2.300 Meter hohen Schneibstein im Hagengebirge an der Grenze zwischen Oberbayern und Salzburg. Vom Gipfel stieg die Gruppe zum Schneibsteinhaus ab.
Auf dem Weg dorthin legten die Männer in etwa 2.000 Meter eine Rast ein. Plötzlich sei der 60-Jährige zusammengebrochen und 100 Meter abgestürzt, berichten später seine Bergkameraden der Polizei. Die Wanderer alarmierten die Bergwacht, leisten Erste Hilfe und versuchten den Bergsteiger wiederzubeleben. Alles vergeblich. Als der Rettungshubschrauber an der Unfallstelle eintraf, konnte der Notarzt nur noch den Tod des Urlaubers feststellen.
Die Leiche des Mannes wurde ins Tal geflogen. Die Wanderer, die mit dem Niederländer unterwegs waren, wurden vom Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut. Die Polizei in Berchtesgaden ist noch dabei die Ursache für diesen folgenschweren Unfall zu ermitteln.
Publiziert am 15.10.2012

