Feuerwehr-Großübung in Spanplatten-Fabrik

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Als Konsequenz aus dem Großbrand 1989 wird bei Kaindl regelmäig geübt
Im Jänner 1989 brach im Werk 1 von Kaindl der Großbrand aus. Fast zwei Tage lang kämpften die Einsatzkräfte gegen die Flammen, 60 Prozent der Firma wurden damals zerstört.
Regelmäßiges Vorbereiten auf Brand
Einen Brand dieser Größenordnung gab es seitdem nicht mehr - das liegt vor allem an den regelmäßigen betriebsinternen Brandschutzübungen. Etwa alle zwei Jahre wird zudem eine Großübung abgehalten - so wie Samstagnachmittag.
Die Einsatzkräfte waren zwar über die Übung informiert - aber „was auf sie zukommt, wissen sie nicht“, sagte Walter Eder von der Feuerwehr in Wals-Siezenheim. „Sie wissen nur von der Übung. Was sie zu tun haben, bekommen sie erst vor Ort gesagt.“

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Um Punkt 14.00 Uhr heulten die Sirenen auf dem Betriebsgelände der Firma Kaindl. Innerhalb weniger Minuten waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Es galt, zwei fingierte Brände in den Filteranlagen zu löschen und Verletzte zu versorgen.
Eigener Löschwasser-Vorrat
Die Wasserversorgung in der Fabrik ist durch ein eigenes Löschwassernetz abgedeckt: „Wir liegen da ungefähr bei 50.000 Kubikmeter Wasser - damit kann man auch ein Großereignis, sollte es eintreten, unter Kontrolle halten“, sagte Kaindl-Geschäftsführer Konrad Grünwald.
Nach knapp zwei Stunden war die Übung beendet. Die Geschäftsleitung und die Einsatzkräfte waren zufrieden: „Es hat mit Sicherheit einige Kleinigkeiten gegeben, die wir gesehen haben“, ergänzte Grünwald. „Die werden wir jetzt beurteilen - und daraus werden wir einen Maßnahmenplan erstellen und das bestmöglich umsetzen.“
Publiziert am 06.10.2012

