Manaslu-Drama: Bergsteiger wieder daheim

Der Salzburger, der das schwere Lawinenunglück vergangenen Sonntag in Nepal überlebt hat, ist Samstagfrüh heimgekehrt. Robert Hochreiter aus Dorfgastein (Pongau) blieb bei dem Lawinenabgang unverletzt. Mindestens acht Menschen starben.

Der 50-jährige Robert Hochreiter war bei einer Expedition auf dem Manaslu, dem achthöchsten Berg der Welt. Am vergangenen Sonntag löste plötzlicher Sonnenschein nach einer langen Kältephase im Spätmonsun eine riesige Lawine aus. Zwei Camps wurden unter dem Schnee begraben, mindestens acht Menschen starben, drei Teilnehmer der Expedition werden noch vermisst.

„Er will vor allem Ruhe“

Robert Hochreiter aus Dorfgastein überlebte das Unglück ohne körperliche Verletzungen. Er wurde heute früh am Flughafen in München von seiner Frau und seine Tochter abgeholt. Die Familie ist bereits daheim eingetroffen, ihr Mann wollte jetzt vor allem Ruhe, sagt seine Ehefrau.

Der zweite Bergsteiger aus Österreich, der das Unglück auf dem Manaslu überlebt hat, ist der 46-jährige Fritz Mayer aus Hinterstoder in Oberösterreich. Auch er ist heute aus Nepal zurückgekehrt.

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