Kind nach Sturz in Bach gestorben
Das Kleinkind aus Deutschland war aus unbekannter Ursache vom Weg im direkten Grenzgebiet zu Salzburg abgekommen und rund 14 Meter in den Gebirgsbach gestürzt. Der Vater sprang sofort hinterher und konnte seine Tochter aus dem Wasser ziehen.

Rotes Kreuz Berchtesgadener Land
Ersthelfer, bayerische Bergwacht- und Wasserwacht-Spezialisten mit Salzburger Notarzt und Flugretter: Kind wird dauernd wiederbelebt und für Tauflug transportfähig gemacht.
Die Kleine konnte zunächst zwar noch erfolgreich wiederbelebt werden, starb aber gut eine Stunde nach dem Unfall, teilt das Bayerische Rote Kreuz mit.
Wiederbelebung ohne dauerhaften Erfolg
Die Urlauberfamilie war in der auch bei Salzburger Wanderern sehr beliebten Klamm unterwegs. Zwischen den Brücken zehn und elf kam es dann zum Absturz. Nach der Reanimation wurde die Zweijährige von der Besatzung des ÖAMTC-Rettungshubschraubers aus Salzburg mit dem Tau aus der engen Klamm zum Parkplatz geflogen, wo sie trotz andauernder Wiederbelebungsversuche starb.

Rotes Kreuz Berchtesgadener Land
Taubergung aus der engen Klamm: Alle Hoffnungen und Bemühungen der beteiligten Rettungskräfte für das kleine Mädchen gingen letztlich ins Leere
Eltern & Augenzeugen schwer geschockt
Bayerische Bergwacht und Wasserwacht brachten den Vater und zwei weitere Ersthelfer vom Bachufer über den Steilhang zum befestigten Weg zurück. Krisenberater des Roten Kreuzes und der Bergwacht betreuen die Eltern und weitere betroffene Wanderer, die Augenzeugen des Dramas wurden.
Publiziert am 28.09.2012

