Salzburger überlebt Riesen-Lawine im Himalaya
Die Lawine hatte auf dem 8.163 Meter hohen Mount Manaslu mindestens zwölf Bergsteiger in den Tod gerissen - darunter Alpinisten aus Deutschland, Spanien und Nepal. Die Opfer wurden nach Angaben des deutschen Expeditionsveranstalters Amical alpin im Schlaf von den Schneemassen überrascht.
Die Gruppe mit den sechs Sherpas sei Sonntagfrüh im Lager gewesen und von den Schneemassen zum Teil bis zu 300 Höhenmeter weit mitgerissen worden, teilte das deutschen Expeditionsunternehmen mit. Das Camp befand sich auf etwa 7.000 Meter Höhe.

APA/EPA/Simrik Air
Überlebender soll rasch ausgeflogen werden
Der 51-jährige Dorfgasteiner Robert Hochreiter überlebte den verheerenden Lawinenabgang unverletzt. Dem Mann, der auch ein staatlich geprüfter Berg- und Skiführer ist, gehe es den Umständen entsprechend gut, sagte der Sprecher von Amical alpin. Er soll so bald wie möglich ausgeflogen werden. „Er ist ein erfahrener Extrembergsteiger“, sagte der Präsident des Salzburger Bergsportführerverbandes, Günter Karnutsch.

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Verletzte wurden ausgeflogen
Schlechtes Wetter behinderte am Sonntag den Rettungseinsatz. Fünf weitere Alpinisten wurden am Montag noch vermisst. Elf Leichen seien geborgen worden, sagte der Präsident der Nepalesischen Bergsteigervereinigung, Zimba Jangbu Sherpa, am Montag. Ein weiterer Bergsteiger starb später im Spital. Die Suche nach den Vermissten kann noch Tage dauern.
Links:
- Österreicher überlebte Lawinendrama im Himalaya (news.ORF.at, 24.9.2012)
- Blogeintrag eines Kletterers über den Lawinenabgang
Publiziert am 24.09.2012

