Sommer-Bergbahnen auf Rekordkurs
Ein sattes Plus von 15 Prozent bei den Fahrgästen gegenüber dem ohnehin schon sehr guten Sommer 2011 erwartet der Branchensprecher der Salzburger Seilbahnunternehmer, Ferdinand Eder. Selbst wenn das Wetter bis Ende Oktober nicht mitspielt wie gewünscht, werde es ein deutlicher Zuwachs werden, weil die sechs Wochen ab Mitte September für das Sommer-Gesamtergebnis nicht mehr stark ins Gewicht fallen, sagt Eder.
Im Schnitt 15 Prozent mehr Fahrgäste
Ein Plus um die 15 Prozent bestätigen auch Vorstandschef Erich Egger von den Schmittenhöhe-Bahnen in Zell am See und Peter Präauer von den Kapruner Gletscherbahnen. Vor allem die Investitionen, die getätigt wurden, um den Berg im Sommer zum Erlebnis zu machen, tragen jetzt zunehmend Früchte, sind sich Präauer und Egger einig. Deutlich mehr Fahrgäste als im vergangenen Jahr konnten aber auch die meisten kleineren Liftgesellschaften mit Sommerbetrieb heuer verbuchen.
Umsatzplus fällt deutlich schwächer aus
Deutlich schwächer als das Plus bei den Fahrgästen wird allerdings jenes bei den Umsätzen ausfallen. Und zwar deshalb, weil sich der Trend zu preisgünstigen Inclusive-Karten sich fortsetzt. Was für den Gast eine deutliche Ersparnis bedeutet, heißt für die einzelne Liftgesellschaft: Weniger Umsatz pro befördertem Fahrgast. Unterm Strich profitieren aber trotzdem auch die Bergbahnen und können so ihren Betrieb auch länger in den Herbst hinein aufrecht halten.
Links:
- Seilbahnen investieren heuer 90 Millionen Euro(salzburg.ORF.at; 18.8.12)
- Sommer als Riesenchance für Bergbahnen(salzburg.ORF.at; 22.5.12)
- Seilbahnen: „Bester Sommer aller Zeiten"(salzburg.ORF.at; 21.9.12)
Publiziert am 24.09.2012

