Verhandlungen über Altstadtsperre beginnen

In der Stadt Salzburg beginnen diese Woche die Verhandlungen über eine neue Altstadtsperre. Geplant ist eine Art dauerhafte Verkehrsberuhigung in der Zone zwischen Neutor und Staatsbrücke.

Die Mittagssperre im heurigen Sommer soll den Innenstadtkaufleuten rund 3,5 Millionen Euro Mindereinnahmen verursacht haben - das ist zumindest das Ergebnis einer Studie, die der Altstadtverband in Auftrag gegeben hat. Die rot-grüne Stadtspitze hält trotzdem an ihren Plänen fest.

Das Wort „Sperre“ soll unbedingt vermieden werden

Das Wort „Sperre“ wollen Johann Padutsch von der Bürgerliste und SPÖ-Bürgermeister Heinz Schaden unter allen Umständen vermeiden. Verkehrsmanagement, Altstadtregelung oder ähnliche Begriffe sollen durchgesetzt werden, von Sperre darf keine Rede sein. Gesperrt wird aber wohl auf jeden Fall werden, unklar ist nur noch wo und wie.

„Altstadt soll auf alle Fälle erreichbar bleiben“

Verkehrsstadtrat Padutsch spricht davon, dass die Altstadt auf alle Fälle erreichbar bleiben soll - nur der Durchzugsverkehr sei ein Problem und müsse unterbunden werden. Ganz ähnlich argumentiert Bürgermeister Heinz Schaden: Er kann sich eine Art Einbahnsystem im Neutor vorstellen, die ÖVP will die Griesgasse zur Flaniermeile machen.

Gespräche starten am Dienstag

In einem sind sich alle einig: Durchzugsverkehr ist schlecht. Tatsache bleibt allerdings, dass das Neutor die einzige Möglichkeit ist, den Mönchsberg zu queren, die Staatsbrücke ist eine von nur drei Möglichkeiten über die Salzach zu kommen. Wie diese Ströme einer verkehrsberuhigten Altstadt ausweichen sollen, das ist noch völlig unklar, dürfte aber ein wesentlicher Verhandlungspunkt werden. Die Gespräche starten am Dienstag.

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