Wohnen: Kampf gegen hohe Preise
Bei der von Radio Salzburg mit der Oberbank organisierten Vorträge und Seminare zum Thema „Leistbares Wohnen“ präsentierten beide Gemeinden am Donnerstag aktuelle Projekte.
In Saalfelden gibt es Bauland-Neuwidmungen nur, wenn mindestens zwei Drittel der Flächen für den sozialen Wohnbau reserviert bleiben.

Dietmar Baku / ORF
Veranstaltungsreihe „Leistbares Wohnen“ im Pinzgau
200 Euro Quadratmeterpreis als oberste Grenze
Diese Flächen seien immer begehrter, sagt Bürgermeister Günter Schied (SPÖ): „Für 25 Grundstücke sind rund 50 Bewerberg übrig geblieben. Das nächste Sicherungsmodell ist schon angedacht. Grundstückspreise ab 200 Euro aufwärts pro Quadratmeter, die sind für junge Leute fast nicht mehr möglich.“
Die Leoganger Bürgermeisterin Helga Hammerschmied (SPÖ) betont, der Grundpreis bei solchen Baulandsicherungsmodellen müsse unter 160 Euro pro Quadratmeter bleiben: „Auf dem freien Markt sind wir in Leogang mittlerweile bei 200 Euro angelangt - nach oben offen.“
Mehr geförderte Mietwohnungen
Bei neuen Baulandmodellen in Saalfelden und Leogang sollen künftig verstärkt geförderte Mietwohnungen entstehen. Die Nachfrage steige rasant, hieß es Donnerstagabend.
Links:
- Leistbares Wohnen in Salzburg: Info-Tour (salzburg.ORF.at; 11.09.2012)
- Wohnen so teuer wie noch nie (salzburg.ORF.at; 18.04.2012)
- Wohnen wird auch für Mittelschicht zum Problem (salzburg.ORF.at; 06.06.2012)
- Widerstand gegen teurere Bioenergie (salzburg.ORF.at; 21.09.2012)
Publiziert am 21.09.2012

