Wohnen: Kampf gegen hohe Preise

Erschwinglicher Wohnraum sei im Pinzgau nur noch über Baulandsicherungsmodelle der Gemeinden zu schaffen. Das betonen die Bürgermeister von Saalfelden und Leogang. Im Pinzgau gibt es dazu aktuell eine Veranstaltungsreihe.

Bei der von Radio Salzburg mit der Oberbank organisierten Vorträge und Seminare zum Thema „Leistbares Wohnen“ präsentierten beide Gemeinden am Donnerstag aktuelle Projekte.

In Saalfelden gibt es Bauland-Neuwidmungen nur, wenn mindestens zwei Drittel der Flächen für den sozialen Wohnbau reserviert bleiben.

Leistbares Wohnen im Pinzgau

Dietmar Baku / ORF

Veranstaltungsreihe „Leistbares Wohnen“ im Pinzgau

200 Euro Quadratmeterpreis als oberste Grenze

Diese Flächen seien immer begehrter, sagt Bürgermeister Günter Schied (SPÖ): „Für 25 Grundstücke sind rund 50 Bewerberg übrig geblieben. Das nächste Sicherungsmodell ist schon angedacht. Grundstückspreise ab 200 Euro aufwärts pro Quadratmeter, die sind für junge Leute fast nicht mehr möglich.“

Die Leoganger Bürgermeisterin Helga Hammerschmied (SPÖ) betont, der Grundpreis bei solchen Baulandsicherungsmodellen müsse unter 160 Euro pro Quadratmeter bleiben: „Auf dem freien Markt sind wir in Leogang mittlerweile bei 200 Euro angelangt - nach oben offen.“

Mehr geförderte Mietwohnungen

Bei neuen Baulandmodellen in Saalfelden und Leogang sollen künftig verstärkt geförderte Mietwohnungen entstehen. Die Nachfrage steige rasant, hieß es Donnerstagabend.

Links: