FH Puch setzt auf Sonnenenergie

Die Fachhochschule Salzburg in Puch-Urstein (Tennengau) steht nicht nur auf der grünen Wiese, sie will sich auch als umweltfreundliche Hochschule ein Profil geben. Donnerstag wurde auf dem Dach eine Photovoltaikanlage in Betrieb genommen.

Sonnenblume vor einer Pholtaikanlage

APA/dpa/Patrick Pleul (Montage)

Der Wirtschaftskämmerer und Landtagsabgeordnete Hans Scharfetter (ÖVP) ist Aufsichtsratsvorsitzender der Fachhochschule Salzburg.

Er sieht in der neuen Photovoltaikanlage einen Meilenstein: „Die Anlage zeigt, dass sich die Photovoltaik in Richtung Marktreife entwickelt. Sie wurde ohne Förderung errichtet und amortisiert sich in 15 Jahren.“

„Marktreife ohne Förderungsgeld“

Der Preisverfall bei den Paneelen um rund 50 Prozent hat dazu beigetragen. FH-Geschäftsführer Raimund Ribitsch verweist auf 13 Prozent weniger Energiekosten.

Dazu tragen auch die neue Abschaltautomatik im Rechenzentrum und der nunmehr selbst produzierte Sonnenstrom bei: "Übers Jahr gerechnet sind es fünf Prozent, aber die gesamte Anschlussleistung sind ein Sechstel des Energieverbrauchs.

Salzburg AG mit neuem Schwerpunkt

Für Salzburg AG-Vorstand Leonhard Schitter liegt das neue FH-Sonnenkraftwerk im Mittelfeld: „Wir haben hier bisher 350 Kunden beraten auf dem Weg zum eigenen Sonnenkraftwerk. Bei der Salzburg AG bauen wir das selbst auch aus.“

An der Fachhochschule kann in Zukunft auch mit den Echtdaten aus dem eigenen Kraftwerk geforscht werden.