FPÖ-Schnell verteidigt Strache-Karikatur

Salzburgs FPÖ-Obmann Karl Schnell verteidigt die umstrittene Karikatur auf der Facebook-Seite von Bundesparteichef Heinz Christian Strache. Die Karikatur des Bankers mit Hakennase wird auch in der eigenen Partei als antisemitisch kritisiert.

In Vorarlberg ärgern sich sogar freiheitliche Politiker über die Karikatur - vom Landesparteichef bis zum Bürgermeister - mehr dazu in FPÖ Vorarlberg: Widerstand gegen Strache? (salzburg.ORF.at, 10.9.2012).

Die umstrittene Karikatur auf der Facebook -Seite von H.C.Strache

APA/Screenshot

Schnell: „Hier etwas zu erkennen, ist lächerlich“

Salzburgs FPÖ-Chef Karl Schnell jedoch denkt „in keinster Weise“ daran, sich von diesem Cartoon zu distanzieren: „Ich habe die Karikatur gesehen und ich sage es ganz offen und ehrlich: Jeder, der hier behauptet, dass einer der hier Gezeichneten von vorne herein als Jude einzustufen ist, das ist für mich ein Antisemit - aber sicher nicht der Strache. Ich glaube nicht, dass man uns da in irgendeiner Weise etwas nachsagen kann. Hier irgendwas zu erkennen, das ist einfach lächerlich.“

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