USB-Stick verriet 16-jährige Serieneinbrecher

Die Polizei in der Stadt Salzburg hat zwei minderjährige Serieneinbrecher festgenommen. Auf das Konto der beiden Moldawier gehen rund 25 Einbrüche. Der Sachschaden wird auf 33.000 Euro geschätzt. Als Motiv für die Taten nannten die Jugendlichen Hunger und Geldnot.

Durch die Aufmerksamkeit eines Polizisten, der nicht im Dienst war, konnten die beiden Burschen gefasst werden. Der Polizist außer Dienst verständigte seine diensthabenden Kollegen. Als diese die beiden 16-Jährigen anhielten, fanden sie einen USB-Stick, der aus einem Wohnhauseinbruch in Niederösterreich stammt. Die beiden Moldawier wurden festgenommen.

25 Einbrüche in Niederösterreich und Salzburg

Aufgrund der umfangreichen Ermittlungen und Spurenabgleiche konnten den beiden moldawischen Burschen mittlerweile 25 Einbruchsdiebstähle zugeordnet werden. Ein Täter steht unter dem Verdacht in drei Wohnhäuser und 21 Schrebergartenhütten eingebrochen zu haben.

Elektrogeräte, Bargeld, Schmuck als Beute

Aus den Wohnhäusern wurden Elektrogeräte und größere Mengen an Schmuck gestohlen. Den Schmuck versuchten die Beschuldigten bei einem Juwelier in Lehen (Stadt Salzburg) gegen Bargeld einzutauschen. Der zweite Bursch steht im Verdacht in ein Wohnhaus und sechs Schrebergartenhütten eingebrochen zu haben.

Geschätzte 33.000 Euro Schaden

Die zwei Minderjährigen haben nach ersten Schätzungen einen Sachschaden im Bereich von 33.000 Euro verursacht. Darin sind die Schäden durch die Einbrüche in 21 Schrebergartenhütten noch nicht berücksichtigt.

Hunger und Geldnot als Motiv

Ein Jugendlicher hielt sich als Asylwerber in Österreich auf. Er flüchtete am 6. August aus seiner Betreuungsstelle in Traiskirchen (NÖ). Als Motiv für die Einbrüche gab einer der Burschen, der auch teilweise geständig ist, Hunger und Mittellosigkeit an. Die Staatsanwaltschaft erließ Haftbefehle, die zwei Sechzehnjährigen befinden wurden in die Justizanstalt Salzburg überstellt.