Goldankäufer betrogen: 75.000 Euro Schaden

Ein Betrüger hat Freitagvormittag ein Goldankauf-Geschäft in der Stadt Salzburg getäuscht: Der Mann, vermutlich ungarischer Herkunft, verkaufte um 75.000 Euro rund 2.500 Gramm wertloses Goldgranulat.

Der gesuchte Betrüger in dem Goldankauf-Geschäft

Polizei Salzburg

Der Verdächtige bei dem Verkauf

Der Verdächtige kam Donnerstagabend erstmals in das Goldankaufgeschäft in der Rainerstraße nahe des Salzburger Hauptbahnhofs. Er lieferte sieben Stück des Granulats zur Probe ab und vereinbarte für Freitag, 11.00 Uhr, einen Termin zur Abwicklung des Geschäfts.

Die Probe-Goldkörner waren echt. Bei einer Untersuchung mit dem Röntgen-Spektrometer in der zweiten Filiale der Firma in München wurde ein Goldgehalt von 97 bis 100 Prozent festgestellt.

Mit echten Goldstücken getäuscht

So kam der Betrüger Freitagvormittag mit rund 2.500 Gramm Goldgranulat in die Filiale in Salzburg. Die Mitarbeiter dort verlangten neuerlich eine Probe - wieder holte der Betrüger echte Granulatstücke aus dem Plastiksack. Daraufhin übergaben die Angestellten dem Mann wie vereinbart 75.000 Euro in bar.

Sobald er das Geld hatte, verließ der Mann sofort das Geschäftslokal - unter dem Vorwand, dass er dringend zu seiner Frau müsse. Die Angestellten wurden deshalb misstrauisch und stellten fest, dass die weiteren Gold-Granulatstücke falsch und wertlos waren. Sie alarmierten sofort die Polizei - diese startete eine Alarmfahndung.

Der gesuchte Betrüger in dem Goldankauf-Geschäft

Polizei Salzburg

Verdächtiger im Anzug, mit Aktentasche

Der Verdächtige trug einen dunklen Anzug ohne Krawatte. Er hatte eine schwarze Aktentasche bei sich, in die er das Geld steckte. Er dürfte 35 bis 40 Jahre alt sein, ist etwa 1,80 Meter groß und kräftig gebaut. Nach ihm und einer mutmaßlichen Komplizin wird gefahndet.

Die beiden unterhielten sich auf Ungarisch. Sie flohen zu Fuß in Richtung des Salzburger Hauptbahnhofs. Die Frau ist etwa 40 Jahre alt, 1,70 Meter groß, blond-brünett und trug ein hellblaues Kostüm.