Alkolenker rammte Polizei: Bewährungsstrafe
Der Unfall passierte am 13. Februar auf der Zeller Straße in Saalfelden (Pinzgau): Der 37-jährige Alkoholisierte hatte während der Fahrt nach seinem heruntergefallenen Handy gesucht. Dabei sah er nicht den auf der Schneefahrbahn entgegenkommenden Streifenwagen.
Bei dem Unfall wurde das Polizeiauto auf den Schneehaufen am Straßenrand geschleudert. Ein Beamter wurde schwer, seine Kollegin leicht verletzt.

Freiwillige Feuerwehr Saalfelden
„Zehn Bier“ getrunken, dann nach Hause gefahren
Bei dem Prozess am Freitag zeigte sich der Angeklagte reumütig und geständig. Er habe bei einem Treffen mit zwei Bekannten bei einer Tankstelle insgesamt „zehn Bier“ getrunken, bevor er für seinen 500-Meter-Heimweg ins Auto gestiegen sei, gab der 37-Jährige zu. Dass er dann noch blind fuhr, weil er nach seinem Handy suchte, sei „absoluter Blödsinn“ gewesen, sagte der Unternehmer.
Seine Frau hätte ihn von der Tankstelle abholen sollen - doch sie sei telefonisch nicht erreichbar gewesen, sagte der Angeklagte. Er wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen schuldig gesprochen. Dieses Urteil ist bereits rechtskräftig. Der 37-Jährige hat auch bereits Schmerzensgeld an die beiden Polizisten bezahlt.
Link:
- Betrunkener rammt Polizeiauto: Beamte verletzt (salzburg.ORF.at, 14.2.2012)
Publiziert am 07.09.2012

