„Hamstern“ der Termine: Probleme bei Uni-Inskription

Manche Studenten haben keinen persönlichen Termin für die Inskription an der Universität Salzburg bekommen, andere „hamsterten“ gleich bis zu zehn Termine. Das beobachtet die Universitätsleitung. Nachteile für jene, die bisher leer ausgingen, gebe es aber nicht.

Donnerstag um 0.00 Uhr ging die Einschreibfrist für Studienanfänger oder Studienumsteiger zu Ende - bis dahin mussten sie zumindest online registriert sein. Bevor sie jedoch wirklich zu studieren beginnen können, müssen sie noch einen persönlichen Termin bei der Inskriptionsstelle absolvieren.

„Manche haben sogar zehn Termine gegrapscht“

Doch rund 100 bis 200 Studienanfänger konnten das bisher nicht machen, weil alle persönlichen Inskriptionstermine ausgebucht waren. Das sei kein Versäumnis der Universität, betont Vizerektorin Sylvia Hahn: „Wir haben für die erwarteten rund 2.000 Anmeldungen über 4.000 Termin vorgesehen gehabt. Doch diese 4.000 Termine waren schon im August ausgebucht, weil Studierende oft doppelt buchen - manche haben sich sogar zehn Termin gegrapscht. Dadurch ist es zu diesem Engpass gekommen.“

Für die Studienanfänger, die noch Online in der Warteschleife sind, wird es aber keine Nachteile geben, betont Hahn. Sie können in den nächsten Wochen persönlich inskribieren.

Rund 1.800 Studienanfänger erwartet

Die Universität Salzburg rechnet für dieses Studienjahr mit rund 1.800 Anfängern - in etwa soviel wie im Vorjahr. 1.135 davon waren schon mit Mittwochabend ganz regulär inskribiert, 100 bis 200 sind noch in der Warteschleife.

Über 500 mussten eine Aufnahmeprüfung machen - in Psychologie, Kommunikationswissenschaft oder Sportwissenschaft. Dazu kommen noch bis zu 100 junge Leute, die wahrscheinlich unter die Ausnahmeregelung fallen - zum Beispiel wegen einer Nachmatura oder wegen des Zivildienstes. Sie dürfen noch bis November inskribieren.